Inflation, Deflation

1929 gab es eine Deflation aber was waren die Auslöser für diese Deflation? Genau wie jetzt ein künstlich niedergehaltener Zinssatz (FED, EZB) und eine riesige Dollarblase (viel zu viel Geld im Umlauf). Als die Leute sich nicht mehr verschulden konnten und der margin loan wurde zurückgerufen gab es nicht genug Geld und das Kartenhaus brach zusammen.

Hyperinflation für den Dollar kann ich mir deswegen vorstellen weil z.B. die Chinesen haben nur deswegen Staatsanleihen gekauft weil die Amis sehr viel importiert haben. Wenn sie diese verkaufen haben wir eine Hyperinflation, doch was sollte den Chinesen der Verkauf amerikanischer Staatsanleihen bringen?

Das bringt kein Geld ein und vernichtet die Handelsbeziehungen zu den USA. So verlieren sie keinen weiteren Wert mit dem Dollar. Aber selbst wenn sie aufhören weiter Dollars zu kaufen ist es schon schlimm genug aber „anders“ sobald die Zinsen steigen und das werden sie auf jeden Fall, fällt der Kurs einer fix verzinsten Dollar-Anleihe. Alle Leute die Dollars kaufen verlieren jetzt viel Geld. Aber wenn sie glauben dass es so weiter geht viel Spaß beim Dollaranleihekauf. Regeln werde die konservativen Parteien sicher keine zulassen.

Die Schulden werden verstaatlicht und die Gewinne privatisiert und diese Leute werden gewählt.

  • Martin Hark

    Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Ich habe mich jüngst mit demselben Thema beschäftig. Es stellte sich mir die Frage ob eine hohe Inflation (Hyperinflation) oder eine Deflation schlimmer ist. Betrachtet man die Inflation, so wird man schnell feststellen, dass ein gewisses Maß für die Wirtschaft gesund ist. Steigt diese jedoch über eine gewisse Höhe (Hyperinflation) so ist sie immens bedrohlich. In einer gesunden Wirtschaft wird es immer Konjunkturzyklen geben. Je nach Zyklus herrscht entweder eine Inflation oder Deflation vor. Erst der Eingriff seitens der Staaten / Zentralbanken mithilfe der Geldpolitik führt zum ausufern beider Seiten. Die Ursache für eine hohe Inflation (Hyperinflation) wird immer in der Geldpolitik gelegt. Eine normale und gesunde Deflationsphase (Wirtschaftsabschwung) wird in der Regel nicht zugelassen. Die Zentralbanken versuchen diese Phase mit der Geldpolitik zu umgehen. Die daraus resultierende expansive Geldpolitik stellt die Grundlage für eine Hyperinflation dar. Einer sehr hohen Inflationsphase geht somit meist eine Deflationsphase voraus, auch wenn diese durch die expansive Geldpolitik oftmals nicht zu sehen ist. Ob eine jetzt Deflationsphase oder eine hohe Inflationsphase schlimmer ist, kann meiner Meinung nicht eindeutig beantwortet werden. Bei einer Hyperinflation kann ein Neustart (in der Regel ein Währungsneustart) schneller vonstattengehen. Die Auswirkungen finden hierbei in einem sehr kurzen Zeitfenster statt. Das Endergebnis einer Deflation ist meist nichts anderes … jedoch wird der Crash in der Regel nach hinten verschoben …