Ab sofort spürt jeder dass sich Lebensmittel schneller verteuern

Jeden Tag neue Überraschungen: Beim Einkauf von den alltäglichen Lebensmitteln kann man nur noch staunen. Das Gefühl, dass man fürs Geld immer weniger Waren bekommt wird immer deutlicher. Besonders Hausfrauen bemerken, dass sie mit 100 Euro in der Woche nicht mehr auskommen. Da wird in den Medien verbreitet, dass die Teuerungsrate von 2 Prozent zu Buche schlagen würde, doch das stimmt wohl so nicht. Sogar Aldi und Lidl ziehen die Preise kräftig an. Man versteht plötzlich nicht mehr, warum z.B. Lauch so billig ist und Milch im Verhältnis so teuer geworden ist. Brot ist eigentlich ein Grundnahrungsmittel, das für jeden erschwinglich sein müsste, doch weit gefehlt. Brot ist so teuer wie nie.

Woher kommt wohl dass bestimmte Nahrungsmittel so teuer sind? Es sind die Spekulanten, die Preise verteuern. Besonders Weizen und andere Agrar Produkte müssen dringend aus diesen Händen befreit werden.

Doch jeder sieht es aus seiner Sicht:“Die Sündenbock-Rhetorik, die in regelmäßigen Abständen bemüht wird, ist kurzsichtig. Die Tank-Teller Argumentation, der Einsatz von Biomasse jenseits der Lebensmittelproduktion, beispielsweise als Bioenergie, gehe auf Kosten der Entwicklungsländer, treibe die Preise nach oben und sei damit verantwortlich für den Hunger in der Welt, verzerrt die Realitäten ebenso wie der Ruf nach Einschränkungen der Börsengeschäfte beim Handel mit agrarischen Rohstoffen, um so für mehr Preisstabilität zu sorgen“, erklärt der Vorsitzende von OVID. Vielmehr nutzten die meisten Marktteilnehmer die Börse, um durch Preisabsicherung ihr Risiko zu minimieren – beispielsweise wetterbedingte Ernteausfälle – und nicht, um die Preise nach oben zu treiben. Besonders das Einführen von Limits und das Begrenzen des Handelsvolumens, wie sie derzeit diskutiert werden, hätte schwerwiegende negative Konsequenzen für den Agrarhandel. Börsen funktionieren nur dann zur Absicherung der Rohstoffgeschäfte, wenn genügend Handelsvolumen vorhanden ist. Nur so ergeben sich ausreichend Verkaufs- und Kaufmöglichkeiten. Dafür braucht es neben den regelmäßigen Händlern aus dem Agrarbereich auch Finanzinvestoren, die gerade durch ihre großen Handelsvolumina die dringend benötigte Liquidität in den Markt bringen. Das schreibt die Terminmarktwelt

Doch die Medaille hat immer 2 Seiten:

Spekulanten verdienen am Hunger – Lebensmittel Investoren Börsen & Entwicklungsländer. Hilfsorganisationen müssen für Weizen immer tiefer in die Tasche greifen. Denn Finanzinvestoren spekulieren auf steigende Preise. Der Warenterminmarkt hat sich sehr verändert. Es ist mittlerweile die Welt der Spekulanten. Weltweit sucht sich das Kapital neue Anlagemöglichkeiten. Es sind Milliarden von Geldern in Agrarmärkte dazu gekommen.

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