Japan: Verheimlichung und Lügen bis zum Schluss

Gestern sagten sie noch: „Die radioaktive Belastung auf dem Gelände habe sich aber „kaum erhöht“, sagte Regierungssprecher Yukio Edano im staatlichen Fernsehen NHK, nachdem Rauch über Block 3 aufgetaucht war. „Der Rauch muss nicht zwingend von dem Abklingbecken ausgehen, in dem Reaktor sind noch weitere brennbare Materialen“, sagte Edano“. Was kann da noch brennen ausser den Brennstäben? Es ist doch alles total zerstört, wie die neuen Luftbilder zeigten. Es wird gelogen was das Zeug hält. Gestern noch wurde das Volk beruhigt, dass die Gelbfärbung auf den Dächern von Blütenpollen sei, dass Wasser nur gering verstrahlt sei und dass sich die Lage an den AKWs verbessere. Ich frage mich, wo es im Winter Blütenpollen geben soll! Die Kernschmelze ist doch schon längst in vollem Gange!

Die in Block 3 verwendeten Brennelemente sind besonders gefährlich, weil es sich dabei um Plutonium-Uran-Mischoxide (MOX) handelt. Plutonium ist nicht nur radioaktiv, sondern auch ein hochgiftiger Stoff.

mehr lesen:

  • yvonne

    Is ja verständlich, dass gelogen wird, dass sich die Balken schon fast zum Kreis ausbilden und nicht nur biegen ! 🙂
    Mit der Wahrheit, Lügner doch „nie“ leben ! Der sogenannte „Super-Gau“ ist doch schon längst im Gange.

  • yvonne

    Sollten man auch mal wissen ! ( zusammengestelltes…)

    Dutzende Feuerwehrleute aus Tokyo sind seit Tagen am havarierten AKW Fukushima-1 im Einsatz. Sie gelten ebenso wie die Arbeiter, die dort gegen austretende Radioaktivität kämpfen, als Helden. Allerdings haben sie diese Rolle wohl „nicht ganz freiwillig“ eingenommen.

    Der japanische Industrie- und Wirtschaftsminister soll Feuerwehrmänner dazu gezwungen haben, ins Katastrophengebiet zu fahren. Dort sprühten sie mitunter stundenlang Wasser auf die Reaktoren, aus denen Radioaktivität austritt. Minister Banri Kaieda soll den Männern eine Strafe angedroht haben, falls sie die Aufgabe nicht ausführten, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete. Der Gouverneur von Tokyo, Shintaro Ishihara, habe sich bei Regierungschef Naoto Kan darüber beschwert.

    Der Wirtschaftsminister sagte daraufhin auf einer Pressekonferenz: „Wenn meine Bemerkungen Feuerwehrmänner verletzt haben, (…) möchte ich mich in diesem Punkt entschuldigen.“ Er ging allerdings nicht näher darauf ein, ob die Vorwürfe gerechtfertigt seien.

    Sie bräuchten einen zentimeterdicken Schutzanzug“

    Ob sie nun gezwungen wurden oder sich ihrem Land freiwillig verpflichten, klar ist in jedem Fall: Der Einsatz der Helfer ist äußerst riskant. Durch die Strahlung gefährden sie ihre Gesundheit enorm. Der Strahlenexperte Edmund Lengfelder geht sogar davon aus, dass die Hälfte der Arbeiter den akuten Strahlentod sterben wird. Bei der anderen Hälfte steige das Krebsrisiko massiv, sagte er in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau.

    Ihm zufolge nützen gegen die Gammastrahlung, die die Strahlenkrankheit auslöst, auch keine Schutzanzüge. „Sie geht durch Stahl und Beton. Sie bräuchten einen zentimeterdicken Bleianzug. Aber den könnte kein Mensch tragen.“ Vor der Gammastrahlung könne man sich nur schützen, wenn man sich nur kurz in der Gefahrenzone aufhalte.
    „Es sollten nicht Leute wie Shingo sein“

    Einer der Arbeiter, die Lengfelder zufolge vom akuten Strahlentod bedroht sind, ist Shingo Kanno. Von seinem Schicksal berichtet die britische Tageszeitung „Guardian“.

    Der Familienvater, der eigentlich Tabakbauer ist, sollte ein paar Bauarbeiten am Kraftwerk in Fukushima erledigen, bevor die Katastrophe über Japan hereinbrach. Als die Regierung den nuklearen Notstand ausrief, ging er mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter zu den Schwiegereltern – nur weg von der strahlenden Anlage.

    Dann kam ein Anruf aus dem Kraftwerk. Er solle zurück an die Arbeit gehen. Seine Familie wollte ihn aufhalten, doch Shingo ging. Er, der Tabakbauer, der keine Erfahrung mit der Arbeit in Kernkraftwerken hat.

    Seither hat seine Familie nichts mehr von Shingo gehört. „Es sollten nicht Leute wie Shingo sein“, sagt sein Großonkel Masao Kanno. „Sie sind Amateure, sie können nicht helfen !

    Wie skrupellos in Japan offenbar schon vor der Katastrophe mit Kraftwerksarbeitern umgegangen wurde, zeigen die schweren Vorwürfe, die ARD-Korrespondent Robert Hetkämper gegen die Betreiberfirma Tepco erhebt. Angeblich sollen seit Jahren Obdachlose und Gastarbeiter im Atomkraftwerk gearbeitet haben, einige von ihnen sollen sogar noch minderjährig gewesen sein. Wenn sie eine Weile dort gearbeitet hätten und verstrahlt seien, hätte man sie gefeuert. Wegwerfarbeiter habe man sie genannt, so der ARD-Korrespondent.

    Während der aktuelle Skandal um die Helfer, die von der japanischen Regierung zum Einsatz im Atomkraftwerk gezwungen worden sein sollen, durch die internationale Presse geht, berichten japanische Medien kaum darüber. NHK, der öffentliche japanische Fernsehsender, verliert kein Wort über den Fall, die Nachrichtenagentur Kyodo gab die Meldung zwar an internationale Medien weiter, auf ihrer Webseite ist jedoch kein Artikel dazu zu finden.

    Wie genau es um die Arbeiter in Fukushima steht, davon erfahren die Japaner kaum etwas. „Uns werden immer die gleichen Bilder gezeigt“, sagt ein Webdesigner aus Tokio zu stern.de. „Die Informationen von Tepco und von der Regierung scheinen mir zu oberflächlich. Ich traue beiden nicht mehr.“

  • yvonne

    Verlauf des Strahlentodes !

    Bei hohen Dosen führt alles zu spontanen Symptomen innerhalb von 5–30 Minuten. Nach der sofortigen Übelkeit durch die direkte Aktivierung der Chemorezeptoren im Gehirn und großer Schwäche folgt eine mehrtägige Phase des Wohlbefindens (Walking-Ghost-Phase). Danach folgt die Sterbephase mit raschem Zelltod im Magen-Darmtrakt, der zu massivem Durchfall, Darmblutungen und Wasserverlust sowie der Störung des Elektrolythaushalts führt. Der Tod tritt mit Fieberdelirien und Koma durch Kreislaufversagen ein. Behandlung helfen keine mehr. Ebenso helfen keine starken (Morphine) mehr.

  • yvonne

    Letzt genanntes Szenario,beträfe auch all jene,die in der Nähe eines AKW leben und dort eine Katastrophe beginnt. Denk auch daran mal.

  • yvonne

    Wenn ich so die Nachrichten verfolge über Fukushima oder auch damals über Tschernoby,fallen mir unweigerlich immer wieder unsere Streiks gegen das damals schon ferig gestelltes AKW Zwentendorf (1985) ein. Und ich bin direkt froh,mir damals einigen blaue Flecken (auch 2 Veilchen) geholt zu haben ums „so“ etwas zu verhindern !!

  • yvonney

    …einige RechtschreibefÄHler haben sich eingeschlichen….aber ich werde ganz bestimmt nicht um Vergebung betteln !! Denn wer ohne Fehler ist,werfe den 1ten Stein !

  • yvonne

    Ihr MÜSST radikaler werden !…Ansonsten werdet ihr verarscht und beschissen,mehr NICHT !!

  • ja genau lebe Yvonne ich sage auch immer, wer sie findet, darf sie behalten 🙂

  • echt der Wahnsinn… Danke für Deinen Beitrag, das werden sicher viele interessiert lesen. Man hat sich leider nie
    so richtig damit beschäftigt.

  • yvonne

    Gern lieber admin,
    bei mir hat sich das zwangsläufig ergeben (bei meinen Recherchen über Erdbeben).
    lg

  • yvonne

    Und alle die ein Produkt verkaufen,werden niemals schlecht darüber reden/schreiben….das sollte man auch bei AKW niemals vergessen !

  • yvonne

    und noch etwas: Dieser Super-Gau in Tokio,der 9/11 uvm. war geplant lange bevor es dazu kam !

    Guckt euch mal dieses Kartenspiel aus dem Jahre 1980 an !

    tenspiel-der-illuminaten-und-die-japanische-nuklearkatastrop
    he/

  • yvonne

    Lieber Admin,
    auch wir hatten damals hitzige Diskussionen,als Zwentendorf gebaut wurde,damals wusste man über Atomkraft noch viel weniger ! Die einzigste Orientierung die wir damals oft verwendeten,war diverse Strahlentote,von Atomtests die bekannt wurden. Viel mehr wussten wir damals nicht. Aber wir waren geschlossen der Meinung,das keine AKW je in Österreich ans netz gehn darf,dafür haben wir auch gekämpft und Gott sei Dank auch gewonnen,wenn auch nur knapp. Die meisten aus der Bevölkerung wussten darüber null aber das war Absicht von der damaligen Regierung Kreisky (das Volk sollte nicht zu viel wissen,das täte nicht gut).

  • yvonne

    Zumindest können wir behaupten,wir haben das „sicherste Atomkraftwerk der Welt“ und das in so nem kleinen Land wie Österreich,ist doch auch etwas 😉

  • Die Welt lässt sich von Japan einen Stil der Missachtung des Menschen vor Augen führen der unglaublich ist und schweigt dazu. Das kann es nicht sein. In diesen Tagen müsste es nicht heißen: Atomkraft nein danke, sondern Japan nein danke und das nur wegen dieser Mentalität der Missachtung des Menschen. nostradamus-dimde

  • yvonne

    lieber admin,
    das sind die selben Schergen wie bei uns auch,die niemals genug bekommen können. Die Japaner ansich sind sehr höfliche und auch nette Menschen. Davon könnte sich so mancher Europäer eine Scheibe abschneiden.
    lg

  • yvonne

    Ebenso möchte ich mal sagen,mir sind die japaner als Wintergäste lieber als so mancher deutsche Bürger. Denn die Japaner können sich benehmen,selbst wenns mal hoch her ging und die leute angetrunken sind,was bei euch dann nicht mehr der Fall ist. Ausserdem wenn ich deutschen Bürger Zimmer vermietete,benahmen sich die sehr oft,als gehöre ihnen der ganze Hof,sehr im gegesatz zu den Japanern. Das werden dir aber viele Tiroler/innen die vermieten auch bestätigen. Deutsche Gäste waren mal willlkommen,als sie noch Anstand hatten. Klingt hart 🙁 aber in den letzten 25 Jahren wurde euer Benehmen richtig gehend schlecht. Die Gründe mögen vielfälltig sein,dennoch wussten andere Nationalitäten immer wie sich sich benehmen sollen. Sicher man kann nicht alle in einen Topf werfen,doch leider können sich die allermeisten eurer Leute nicht benehmen.

  • yvonne

    ….denn wenn ich mich so bei euch benehmen würde,wie sehr viele deutsche Gäste bei mir,dann gäbs „eine auf die Mütze“..ich kenne die Sprüche bestens.

  • yvonne

    Aber um auch etwas Gutes über deutsche Bürger zu sagen: ich kenne viele Berliner wie auch Hansestädter,mit denen ich seit Jahrzehnten tolle Freundschaften pflege,die ich nicht missen möchte.
    lg

  • yvonne

    EU gestattet Einfuhr verstrahlter Lebensmittel !!

    Seit Freitag dürfen radioaktiv belastetete Esswaren mit bis zu zehnfach überschrittenem Grenzwert in die EU eingeführt werden, kritisieren foodwatch und das Umweltinstitut München. Grundlage dafür ist eine Notverordnung, die die normalen Grenzwerte aushebelt.

    Am vergangenen Freitag teilte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) in Berlin mit, die Kontrolle von Lebensmittelimporten aus Japan nach Deutschland würden verschärft, niemand brauche sich Sorgen zu machen. „Als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe in Japan hat die Europäische Union ihre Sicherheitsmaßnahmen vorsorglich weiter erhöht“, heißt es auf der Website des Verbraucherschutzministeriums.

    Am selben Tag wurde ein Eilbeschluss der EU-Kommission verabschiedet, die am Sonntag in Kraft trat und die Grenzwerte für aus Japan importierte, radioaktiv belastete Lebensmittel massiv heraufsetzt. Nach Angaben des Umweltinstituts München e.V. und der Verbraucherschutzorganisation foodwatch, gelten für Lebensmittel und Lebensmittelimporte üblicherweise Grenzwerte von 370 Becquerel pro Kilogramm für Säuglingsnahrung und Milchprodukte sowie von 600 Becquerel pro Kilogramm für andere Nahrungsmittel.

    Die Eilverordnung erlaubt es nun, Säuglingsnahrung mit einer Belastung von 400 Becquerel pro Kilogramm zu importieren, bei Milchprodukten liegt der Grenzwert nun bei 1000 Becquerel, andere Nahrungsmittel dürfen mit bis zu 1250 Becquerel pro Kilogramm belastet sein. Bestimmte Produkte wie Fischöl oder Gewürze dürfen sogar mit bis zu 12.500 Becquerel pro Kilogramm belastet sein – ein 20-faches des üblichen Limits.

    Hintergrund für die Anhebung ist eine nach der Tschernobyl-Katastrophe im Jahr 1987 erlassene EU-Verordnung. Demnach können im Falle eines „nuklearen Notstandes“ die Höchstgrenzen für die zulässige radioaktive Belastung von Lebensmitteln angehoben werden, um einer Nahrungsmittelknappheit vorzubeugen.

  • yvonne

    DARAN kann man mal gut erkennen,das die deutsche Regierung,null zu sagen hat !