Neben Griechenland vergisst man ganz Fukushima

In der vergangenen Nacht ereignete sich am AKW in Fukushima eine enorme Explosion. Das zeigt die Webcam von Tepco. Bis jetzt gibt es allerdings keine Erklärung dafür. – Strontium im Grundwasser. Das Atomkraftwerk Fukushima ist aus dem Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt – das bedeutet jedoch nicht, dass die Probleme dort kleiner geworden sind. Im Gegenteil. Die Kernschmelze bei den Atomreaktoren läuft weiter. Luft, Wasser, Erde werden radioaktiv verstraht. Jetzt tauchte ein Video auf, welches merkwürdige Vorgänge am AKW zeigt.

Das Video zeigt bis Minute 2 wie im Zentrum der Anlage offenbar Qualm aufsteigt. Dann wird praktisch die ganze Anlage von einer Art ionisiertem Rauch taghell eingehüllt. Von offizieller Seite gab es dazu keine Erklärung. Es sieht aber ganz danach aus, als wenn man nachts vielleicht radioaktiven Dampf ablässt? Was ist dort wohl passiert? Mehr lesen… und das Video anschauen

  • Monika Frielinghaus

    Laut Leuren Moret ist der gesamte Reaktorblock verglüht – es handelte sich um den Reaktor mit den vielen verbrauchten Brennstäben.
    Auf http://www.politaia.org können Sie das im Interview mit Frau Moret nachlesen.
    So etwas ist noch nie passiert und man weiß nicht einmal, WAS und WIEVIEL freigesetzt wurde, weil es sich hier um einen Präzedenzfall handelt !

    Viele Grüße
    Monika Frielinghaus

  • yvonne

    Massive gesundheitsschädliche Belastungen der japanischen Bevölkerung durch innerlich aufgenommene radioaktive Substanzen !

    Die Fukuschima Katastrophe ist ein nuklearer Alptraum. Gespenstische Mengen von freigesetzter Radioaktivität suchen die japanische Landschaft heim. Leben, das einst als unbeschwert erschien, wird jetzt durch eine unvergleichliche Geißel aus üblen Krankheiten und Tod überschattet. In großen Teilen der Bevölkerung sammeln sich erhebliche Mengen von innerer Kontamination an, die die Bühne freimachen für diese Tragödie der öffentlichen Gesundheit.
    Eine subtile Erhöhung der Anzahl von Fehl- und Totgeburten wird als erste Manifestation dieser Katastrophe darauf hindeuten, daß etwas nicht in Ordnung ist. Eine erhöhte Anzahl von Missbildungen wird im Herbst beginnen, und von da an in eine unbestimmte Zukunft weisen. Unmittelbar danach werden sich die Fälle an Schilddrüsenerkrankungen, Herzerkrankungen, und eine erhöhte Sterblichkeitsrate von Säuglingen häufen, denen dann unter anderem Leukämien im Kindesalter folgen werden. Im Laufe des nächsten Jahrzehnts und darüber hinaus werden die Krebsraten insgesamt massiv ansteigen.
    Tschernobyl war lediglich der Vorbote dieses herzzerreißenden Szenarios. Es lehrte die Menschen die unausweichlichen biologischen Wahrheiten und Konsequenzen, die in Populationen auftreten, wenn sie durch erhöhte Niveaus von inneren Spaltprodukten langfristig kontaminiert werden. Diese Wahrheiten werden gegenwärtig von seiten der Regierungsstellen und Industrie als unbegründete Panikmache desavouiert. Mit kalter Gleichgültigkeit, leugnen sie, daß Tschernobyl eine Veranstaltung mit einer massiven Anzahl von Opfern war. Sie verdrehen die Augen vor einer riesigen Datenflut, die durch die Forschung inzwischen erbracht wurde, und verkünden lauthals, daß durch die Ukrainische Katastrophe lediglich eine Handvoll Leute Schaden erlitten hätten, und es für mehr keinerlei Beweise gäbe. Sie drapieren ihre Propaganda mit dem Deckmantel der Wissenschaft, das die Gefahr des schwach radiokativen Niveaus der inneren Kontamination kleinredet, und keinerlei Gefahr darstelle. Im Glauben des Erfolges ihrer Lügen, und berauscht von ihrer Hybris glauben sie sich jetzt erfolgreich positionieren zu können, um die öffentliche Wahrnehmung und Meinung über Fukuschima aktiv zu gestalten. Japans Regierung, die Kommission für nukleare Sicherheit und die Tokyo Electric Power Company (TEPCO) haben bereits bewiesen, daß sie alles in ihrer Macht stehende unternehmen werden, um zu verhindern das die Bürger wissen, was eigentlich stattfindet. Die sich gegenwärtig entwickelnde Krise im Bereich der Volksgesundheit soll komplett ausgeblendet werden. Es wird von offizieller Seite verhindert das jetzt Daten gesammelt werden, die die gesundheitlichen Auswirkungen der Freisetzung von Radioaktivität an der Bevölkerung kartographiert, und gemäß eines sich inzwischen weltweit bewährten Planes, erfasst und verarbeitet werden könnten. Deshalb werden die Messungen von Strahlendosen in weiten Teilen der Bevölkerung gegenwärtig sträflich vernachlässigt. Die Gefahren, die mit einer niederwertigen inneren Strahlenverseuchung in Zusammenhang gebracht werden könnten, bleiben somit in allen Diskussionen über die Risiken weitgehend im Dunkeln (‘Follow the trail of the money!’, d. Übers.)
    Eine Flut von Artikeln, die belegen werden, daß sich für die Bevölkerung keinerlei absonderlichen Strahlenrisiken ergeben, dürfte in Folge in den von der Nuklearindustrie gesponsorten Fachzeitschriften zu erwarten sein. Die erhöhte Inzidenz von Leukämie bei Kindern wird dann wohl auf die Durchmischung der Bevölkerung in grossen Evakuierungszentren zurückgeführt, in deren Verlauf sich ein bisher noch nicht identifizierter Virus der Blutkrebs auslöst, entwickelt haben könnte. (Eine Verleugnung des erhöhten Strahlenrisikos in der Entstehung von Leukämie bei Kindern unter fünf Jahren die in der Nachbarschaft von Kernkraftwerken leben, ist derzeit ja en vogue). Auch wird die Tendenz zu Missbildungen bei Geburten als unmöglich abgetan, da das Risiko durch entsprechende Modelle der Internationalen Reaktorsicherheitskommission mit gültigen Standards widerlegt worden sei, und von daher, keine vorausschauenden Prognosen abgegeben werden. Die Möglichkeit, daß die Modelle in betrügerischer Absicht hätten konstruiert sein können, entzieht sich somit der öffentlichen Diskussion. (Siehe: ein Verrat an der Menschheit durch die Strahlenschutzagenturen, erhältlich als kostenloser download unter .) Wie kann die Wahrheit überhaupt zum Zuge kommen, wenn sie sich einer massiven institutionalisierten Matrix von Betrug gegenüber sieht? Welche Agentur kann angesichts dieser Situation möglicherweise die Führung übernehmen, um exakt den vollen Umfang der Katastrophe zu dokumentieren, die gefährdeten Opfer identifizieren, und daraus resultierend, vertrauenswürdige Gesundheitsinformationen veröffentlichen? Wer wird die Verantwortung zum Schutz der Kinder übernehmen? Angescihts der Lage ist es naiv darauf zu warten, daß die Regierung zur Rettung beispringen wird. Die Geschichte der Strahlenunfälle beweist immer wieder, daß die Regierungen mit Rücksicht auf ihre Atomwaffenprogramme und den Interessen der Atomindustrie, ihre Bürger routinemäßig verraten. Deshalb bleibt für die Menschen in Japan nur eine Alternative offen. Sie müssen selbst aktiv zu werden! Sie müssen die Initiative ergreifen, und der Regierung und Industrie die Kontrolle über die “Wahrnehmung” der Katastrophe entreißen.
    Der Unfall in Fukushima verlangt, daß eine Volkskampagne initiiert wird, die eine ehrliche Einschätzung der aktuellen Lage ermöglicht, damit einerseits eine Katalogisierung der entstehenden medizinischen Risiken und Folgen ermöglicht wird , und andererseits auch Strategien zum Selbstschutz der Bürger entwickelt werden können.
    Mit dem Internet als Plattform, sollten Wissenschaftler aus allen relevanten Disziplinen und interessierte Laien zusammenarbeiten, um ein grossflächig angelegtes Open-Source-Forschungsprojekt daraus entstehen zu lassen, das mit praktischen Einsichten und Ratschlägen Auswege aufzeigen kann. Die sich daraus entwickelnde Online-Enzyklopädie wird somit alle relevanten Daten archivieren können, so dass sie vor dem Einfluss künftiger Manipulationen geschützt werden. Unfälle dieser Art sollten dann von Anfang an minutiös dokumentiert werden. Mit veröffentlichten Berichten, die häufig auch unterschiedlicher Meinung sein werden, sollten in Zukunft alle verfügbaren Informationen zum Aufbau einer Datenbank führen, die sich Infomationen aus Kreisen der Regierung, der Bürger, und interessierten Beobachtern, oder Augenzeugen zunutze macht.
    Die meterologischen Daten ausgehend vom 11. März 2011 sollten aus weltweiten Quellen der Beobachter zusammengestellt werden. Alle offiziellen und inoffiziellen Messungen von Radioaktivität in der Umwelt, sowohl in Japan, als auch weltweit, müssen gesammelt und zusammengestellt werden. Dies ist eine wichtige Informationsquelle für zukünftige epidemiologische Studien. Radioaktiv belastete landwirtschaftliche Flächen müssen identifiziert werden. (Kein leichtes Unterfangen, wenn man bedenkt, daß jedes Jahr durch phosphathaltige Düngenmittel über 20 Tonnen Uran in der deutschen Landwirtschaft auf die Felder ausgebracht werden…D. Übers.)
    Alle essbaren Materialien der menschlichen und tierischen Ernährung sollten auf ihre Sicherheit hin mittles Proben ausgewertet werden. Sowie eine strahleninduzierte Krankheit in der Bevölkerung auftritt, müssen die Forschungsergebnisse und Erfahrungen den vermutlichen Opfern unmittelbar durch die Akteure im Gesundheitswesen zugute kommen. Zunächst werden diese Informationen eher anekdotischen Charakter haben, aber dennoch, werden sie von unschätzbarem Wert sein.
    Dadurch können neue Trends in Morbidität und Mortalität beobachtet werden womit sich auch Trends in Teilgruppen der Bevölkerung identifizieren lassen, denen in Folge mit einer konzentrierten, systematisch, therapeutisch orientierten wissenschaftlichen Begleitung geholfen werden kann. Die Einzelnen Forscher oder Gruppen müssen die Initiative ergreifen, um in ihren Fachgebieten diese Studien mit Interesse vorantreiben zu können.(Ein ausgezeichneter Vorschlag von Gordon Edwards von der kanadischen Coalition for Nuclear Responsibility ist eine weit ausgedehnte Sammlung von Zähnen der Babies, um objektivere Daten über die geographische Verteilung und die Aufnahme von Strontium-90 zu erhalten [1].)
    Methoden, Daten und Ergebnisse sollten online direkt abrufbar werden, sobald sie verfügbar sind. Das gesamte Datenmaterial sollte dabei öffentlich zugänglich bleiben, damit allen interessierten Menschen und Institutionen weltweit ein Zugang zu den Ergebnissen ermöglicht wird. Dabei sollte die Transparenz der Ergebnisse als oberstes Gebot gelten. Ein offener Dialog ermöglicht es das dadurch unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen im Meinungs-und Wissensspektrum in fairer Weise vertreten sein können. Die zu erwartenden Meinungsverschiedenheiten über Forschungsansätze und deren Interpretation wird sich an den Ergebnissen zeigen, die daraufhin wiederum zu Modifikationen führen können, die angesichts einer Strahlenkatastrophe konsensorientiert den Weg zu den besten Lösungen weisen würden. Das wird unterstützt durch eine objektive Untersuchung der Umstände der gegenwärtigen Katastrophe, die mittels wissenschaftlicher Methoden und modernster Erkenntnisse den bestmöglichen Weg zu optimalen Lösungen aufzeigen kann, ohne dabei im manipulierten Gestrüpp einzelner Interessengruppen verloren zu gehen. Das ultimative Ziel dieser Bemühungen wird es sein müssen, eine unvoreingenommene Ermittlung der gesundheitlichen Folgen, der in die Umwelt freigesetzten Strahlung, zu erzeugen, die die Exaktheit der aktuellen internationalen Standards des Strahlenschutzes kritisch begutachten. Das würde zwingend zu Verbesserungen für das Gemeinwohl und den Schutz der Menschheit insgesamt führen, die sich diesen, von Privatgruppen losgetretenen, länderübergreifenden Industriekatastophen momentan hilflos ausgesetzt sehen. Es ist dringend notwendig, dass derartige Initiativen sofort überall beginnen sollten. Die Daten müssen jetzt erhoben werden, damit wir die Trends von Anfang an bezeugen können, und entsprechende gültige Schlüsse daraus möglich werden. Von besonderer Bedeutung ist hierbei ganz aktuell die Sicherung der Gesundheitsstatistiken der Bevölkerung von Japan, aus der Zeit vor dem Unfall.
    Folgende Daten sollten aus gegebenem Grunde mit besonderem Augenmerk begutachtet und ausgewertet werden:
    Die Statistiken für verschiedene Schwangerschaftsverläufe (Frühgeburt, Untergewicht, Abtreibungen u.s.w.)
    die Häufigkeit verschiedenener Arten von Geburtsschäden
    die Häufigkeit von Erkrankungen der Schilddrüse
    Herzerkrankungen
    Krebs (Blut, Knochen und andere auf Strahleneinfluss bezogene Arten)
    Ausserdem solllten noch weitere auftretende Krankheitsbilder mit relevantem Bezug, erforscht und katalogisiert werden.
    Die historische Erfahrung hat gezeigt das gute Gründe für den unbedingten Erhalt dieses grundlegenden statistischen Datenmaterials (Baseline-Data) zur Morbidität und Mortalität bestehen. Die Geschichte der Strahlenunfälle ist übersät mit traurigen Beispielen, die aufgrund verfälschter Daten letztendlich keine ehrliche Bewertung über den Grad der inneren Verseuchung, ihrer Auswirkung auf die menschliche Gesundheit und ihrer Schäden, mehr zuliess.
    Es existieren direkte Hinweise darauf, daß die Statistiken zur Morbidität und Mortalität im Zuge der Strahlenfreisetzung durch die Atomwaffenproduktion und den Aufbau kommerzieller Atomkraftwerke, in den Veröffentlichungen des Public Health Service der US-Regierung so verändert wurden, das diesbezügliche durch Krebs verursachte Todesfälle, in der Bevölkerung bewusst verborgen blieben. [2]
    Einige Beispiele sollen hierzu kurz angeführt werden. Der Unfall von Three Mile Island führte zu Krankheit und Tod unter den Menschen und Nutztieren, die in Windrichtung lebten und arbeiteten, wird aber von den US-Regierungsstellen und Sprechern der Industrie beharrlich als ein gut gemanagtes Katstrophenereignis hingestellt, um die Atomkraft als sicher zu verkaufen. [3,4] Nach dem Unfall von Tschernobyl wurden hunderttausende so genannter “Liquidatoren” beim Aufräumen der strahlenden Ruine eingesezt, um mit einem, um das Reaktorgebäude herum konstruierten Betonsarkophag auch die Strahlung zu ‘begraben’.
    Nach Angaben des Europäischen Kommitees für Strahlenrisiken (European Committee on Radiation Risk (ECRR)), wurde in den Folgejahren eine geringere Leukämierate in der betroffenen Menschengruppe festgestellt , als in der Allgemeinbevölkerung. Erst später kam dann ans Licht , daß es den sowjetischen Ärzten strikt verboten war, Leukämie als Diagnose zu stellen. [5] (Die Vertuscher des Golfkriegssyndroms wissen sich da wohl auch aus dem Fundus dieser Methoden zu bedienen; d. Übers)
    Die ECRR bezog sich auf das Beispiel des Walisischen Krebsregisters, Wales Cancer Registry, das bewusst jahrelang eine gehörige Anzahl von Krebsfällen verschwieg, um nicht ein schlechtes Licht auf die Sellafield Wiederaufarbeitungsanlage in Großbritannien fallen zu lassen. Somit wurde die Bevölkerung still gehalten, und die Schuld für die hohen Krankheitsraten konnten nicht bei der Atomindustrie gesucht werden. [5]
    Diese Verfälschungen beschränkten sich nicht nur auf die Krankenstatistiken.
    1957 brach ein Feuer im Graphit-Reaktor von Windscale, England aus. (dem jetzigen Sellafield) Die dadurch freigesetzte Strahlenmenge, und die darus resultierende Häufigkeit von Krebserkrankungen in der Bevölkerung von Irland blieb bis heute hart umstritten.

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  • nordkrieger

    Whow : Hier geht ja richtig was ab über den vergessenen Reaktorsupergau ….!!!
    Hervorragend -, muss ich sofort bei Politaia mit meinem facebook-Account verlinken…………….
    Gruss