Tokio ist bedroht+++weitere Explosion+++Strahlenwerte erhöht

Heute Nacht hat es im AKW 3 in Fukushima eine weitere Explosion gegeben und kurz danach im AKW 2. Es heißt, die Schutzhülle sei beschädigt. Johannes Hano, der Korrespondent des ZDF klingt besorgt er sagt, dass es sich beim AKW nicht um eine reine Wasserstoffexplosion handelt. Der Japanische Pemierminister trat nach japanischer Zeit, kurz nach 5 Uhr vor die Presse und das hat alle sehr beunruhigt. Er hat seine Landsleute aufgerufen und gesagt, sie müssten jetzt Ruhe bewahren und sehr stark sein, denn es gäbe Schwierigkeiten. Er übenehme jetzt das Krisenmanagment. Es fühlte sich an wie eine Endzeitstimmung sagte Johannes Hano. Man muss jetzt damit rechnen, dass es jetzt zu einer radioaktiven Verseuchung kommt. Johannes Hano ist neben seiner Tätigkeit als Leiter des Studios in Peking (China) auch für die Berichterstattung des ZDF-Büros in Tokio verantwortlich. Heute Nacht

Genau wie bei dem Unfall in Tschernobyl dringen nur wenige Informationen zu der Bevölkerung. Man will keine Massenpanik. Die Doku sollte man sich ansehen, dann versteht man was ungefähr ein Menschenleben wert ist. Auch die evakuierten Menschen in Japan denken, dass sie in ein paar Tagen wieder zu Hause sind. Das sagte zumindest eine Frau bei einer Befragung durch Reporter. Es ist unnatürlich, wie sich die Menschen noch ruhig verhalten. Sie sprechen in die Kamera und erzählen, dass der Mann vor ihren Augen mitgerissen wurde und seither fehle, eine andere Frau erzählt, dass es ihr Haus weggeschwemmt hat und ihre Schwester auch, alle Berichte sind so als ob sie es emotionslos von einem Buch vorlesen würden. In einem Supermarkt sind die Regale leer, die Verkäuferin berichtet, dass heute keine Waren gekommen seien, doch vielleicht kommt morgen wieder etwas. Ihr grösste Sorge scheint zu sein, dass der Strom zu gewissen Stunden abgeschaltet wird. Ich frage mich, was für Drogen hat man den Leuten gegeben, dass sie alles so gelassen hinnehmen.

 

Hier gibt es noch schöne Bilder aus Japan

  • Für Helfer ist kein Vordringen. Die Helferärzte und Strahlungsexperten aus Tübingen mit Medikamenten für 3000 Menschen dabei, hatten keine Chance zu helfen. Man liess sie nicht aus der Flughalle. Sie mussten dort 72 Stunden auf blankem Boden verbringen, um dann endlich wieder nach Deutschland zurückzufliegen. Warum?

  • yvonne

    Weils vermutlich keinen Tsunami gab,die große Frage war und ist: wo war die Welle??? Wenn man sich die Fotos genauer ansieht,dann fallen so einige Merkwürdigkeit auf (z.B. ein Mann sitzt in seinem Auto,wärend es absäuft in der Flutwelle und ruhig telefoniert),,,schon irgendwie komisch?? Und da gibts noch einige andere sehr komische Merkwürdigkeiten.

  • yvonne
  • frank schacht

    hallo,

    ich wuensche ihnen allen viel glueck und kraft dieses schreckliche ereignis
    durchzustehen und fuer einander dazu sein.

    bis heute ist es ein grosser schock fuer die ganze welt.

    gruss aus wilhelmshaven