Heizölpreise – Jetzt tanken oder warten?

Die Chancen, dass das Heizöl für diesen Winter billiger wird stehen 50:50. Wer dieses geringe Risiko eingehen will kann ganz schön sparen, denn der Rückgang der Wirtschaft stellt sich schon ein. Grosse Firmen beantragen jetzt schon Kurzarbeit und die Pleiten steigen zusehends.

Bricht aber der Krieg im Iran aus, so wäre man froh, lieber getankt zu haben. Die Preise werden unverschämt nach oben schiessen, obwohl dies nicht begründet wäre. Das Fahren mit dem Auto ist mittlerweile ein hohes Luxusgut. So mancher kann sich das Tanken gar nicht mehr leisten. Statistiken weisen darauf hin, dass Arbeitnehmer immer öfter in der letzten Woche des Monats krankgeschrieben werden. Das dürfte wohl daher kommen, dass der Monat zu viel Tage hat um über die Runden zu kommen. Kaum ein Unternehmen beteiligt sich noch an den Fahrtkosten und so muss man schon bei Auswahl des Arbeitsplatzes sehr vorsichtig sein, um nicht das erzielte Gehalt in den Tank schütten zu müssen.

Nehmen wir den Rentendurchschnitt, der gerade ermittelt wurde, von 900.- bis 1000.- Euro pro Monat als Einkommen und zieht, vorsichtig gerechnet 500.- Euro für Wohnkosten und Nebenkosten ab, so bleiben manchmal nicht mehr als 350 Euro für Lebensmittel. Ein Geschenk an Enkel oder Kinder sind nicht mal mehr an Geburtstagen drin.

Auf speziellen Heizölseiten wird der Trend für den Herbst fast genau so gesehen. Aktuelle Heizölnachrichten werden präsentiert von HeizOel24.de.

Heizölpreise: Kleine Herbstprognose – Crash oder Cash

Und Plötzlich ist sie wieder da – die Angst vor der weltweiten Rezession! An den Börsen rumort es gewaltig. Es scheint, als tut sich etwas. Was genau und wo die Reise hingeht ist noch geheim. Die Aktienmärkte gaben gestern deutlich nach! Der DAX verlor gut ein Prozent, der Dow Jones verlor knapp ein Prozent. Erstaunlich fest entwickelten sich neben dem Euro im Wochenverlauf auch die Bank-Aktien im DAX. Griechische Ramschanleihen und der Goldpreis gingen ebenfalls hoch. Wird ein Griechenland-Austritt vom Fluch zum Segen und wer spekuliert aktuell in welche Richtung? Der Aufwind beim Euro lässt sich mit einem geplanten „Grexit“ vortrefflich erklären. Dass der Goldpreis in Krisenzeiten steigt ist auch nichts Neues. Die neue Stärke bei den griechischen Ramschanleihen passt dagegen nicht ins Bild.

Beim Öl gibt es seit heute Morgen ebenfalls erste Spuren konjunktureller Ängste. Die Notierungen für Rohöl (Brent Crude Nordseeöl) und Gasöl (Börsenwert für Heizöl und Diesel), die gestern noch ein neues 3-Monats-Hoch markierten, geben deutlich nach. Rohöl fällt um zwei Dollar auf 114,20 Dollar je Barrel und Gasöl um 12 Dollar auf 983 Dollar je Tonne.

Wir bereits mehrfach betont könnte der September ein Monat der Entscheidungen werden. Für mutige Heizölkunden leitet sich hieraus sogleich eine Strategie ab. Wer

  • Berlin. Die bislang so robuste deutsche Wirtschaft droht nach Einschätzung der Bundesbank in den Abwärtssog der Schuldenkrise zu geraten. „Die Konjunktur in Deutschland könnte nach der Jahresmitte 2012 stärker als bisher durch die Verunsicherung im Euro-Raum beeinträchtigt werden“, warnte sie in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. Die Geschäftsaussichten der Unternehmen hätten sich bereits „beträchtlich eingetrübt“. Sie investierten deshalb schon seit einem Dreivierteljahr weniger, während die Exporte in die Währungsunion stockten.

    die Meldhttp://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/bundesbank-warnt-deutscher-wirtschaft-droht-abwaertssog/7021636.htmlungen lassen nicht lange auf sich warten Hier

  • yvonne

    Am besten mit Holz heizen,dann muß man sich diesem Diktat nicht mehr unterwerfen.

  • Wenn heute die Regierung verkündete, daß ab sofort das Laub der Bäume als Geld zu gelten habe, so würde doch niemand dieses Geld haben wollen, obwohl – oder weil! – es in schier unbegrenzter Menge an den Bäumen hinge. Blättergeld wäre schlechtes Geld, und jeder erkennte dies sofort. Schlechtes Geld aus den staatlichen Druckerpressen aber ist schlechter noch als Baumblätter-Geld, denn es kann zu jeder Jahreszeit „geerntet“ und in den Wirtschaftskreislauf eingeschleust werden. Papiergeld ist unbegrenzt vermehrbar.