Öl aus dem Bohrloch Mexico und nun Ölkatastrophe am Badestrand Ägyptens

Das Bohrloch in Mexico stößt weiterhin tonnenweise Öl und Metangas aus dem Erdboden  und schon geht der Horror auf den Meeren weiter. Nicht nur, dass auch Kubas Strände durch den Fluss des Golfes von Mexico bereits von der Ölkloake an deren Stränden voll Öl sind, jetzt auch in Ägypten, aber durch ein anderes Bohrloch. Über 160 Kilometer Sandstrand in Ägypten bietet  jetzt den Urlauben, die für diesen Urlaubsort gebucht hatten, eine schöne Bescherung.  Durch einen Bohrinsel Unfall…

Umweltkatastrophe im Roten Meer: Nachdem eine Bohrinsel leck geschlagen ist, sind die Strände bei Hurghada bedroht. Man muss zusehen, wie unsere schöne Erde, unser blauer Planet zum braunen dreckigen Ölschlammloch wird. Eigentlich müssten jetzt alle Menschen handeln.

Doch wie könnte das aussehen? Boykott gegen BP? Nein, die anderen sind doch auch nicht besser, die hatten eben nur bisher Glück, dass es bei ihnen nicht passiert ist. Das kann aber noch kommen. Auf jeden Fall werden wir mit einer massiven Preiserhöhung rechnen müssen.

 Mehr zur Ölpest in Ägypten:
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article8140180/Nun-droht-auch-Aegyptens-Straenden-eine-Oel-Pest.html

  • sonja snooser

    Im Golf von Mexiko sprudeln täglich Millionen Liter Öl ins Meer. Wissenschaftler befürchten, dass die klebrige Masse bis nach Europa gelangen könnte. Das Öl breitet sich aus: Bereits jetzt ist es in der Floridastrasse, der Meeresenge zwischen dem US-Bundesstaat und Kuba abgelangt. Anhand von Strömungsmodellen hat der Wissenschaftler Martin Visbeck vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel zusammen mit US-Kollegen errechnet, dass die schmierige Substanz mit rascher Geschwindigkeit in den Atlantik bis auf die Höhe von North Carolina gelangen könnte. Der Eigentümer der im Golf von Mexiko explodierten Ölplattform «Deepwater Horizon» hat das Verbot von Tiefseebohrungen in der Region kritisiert. Der Chef der Firma Transocean, Steven Newman, bezeichnete am Dienstag am Rande einer Ölkonferenz in London das sechsmonatige Verbot als willkürlich. Die Regierung von US-Präsident Barack Obama könne heute Massnahmen umsetzen, mit denen die Industrie ihre Arbeit rasch wiederaufnehmen könne, erklärte Newman. Transocean gehörte die Plattform, die von dem Ölkonzern BP betrieben wurde. Bei der Explosion am 20. April wurden 11 Arbeiter getötet. Seitdem strömten Millionen Liter Öl aus dem beschädigten Bohrloch ins Meer. Die Strömung könnte die Partikel seinen Berechnungen zufolge am Tag 150 Kilometer weit tragen. So kann das Öl in den Golfstrom gelangen, wo die Geschwindigkeit mit 15 Kilometern am Tag allerdings deutlich abnehmen dürfte

    http://www.20min.ch/news/dossier/oelpest/story/Der-Weg-des-BP–ls-nach-Europa-16900828

  • sonja snooser

    und noch eine eilmeldung:

    Leck an Bohrinsel vor Hurghada – was wurde da vertuscht? Der verzweifelte Kampf gegen den gigantischen Ölteppich im Golf von Mexiko dauert an, da droht schon die nächste Katastrophe in einem Urlaubsparadies: Auch die Traumstrände des ägyptischen Badeorts Hurghada (Ägypten) werden von Öl verseucht. Schuld daran ist das Leck einer Bohrinsel im Roten Meer. Ölteppich an Ägyptens Traumstränden: Leck an Bohrinsel vor Hurghada – was wurde da vertuscht? Während Ägyptens Regierung den Vorfall zunächst verschwieg und nun von begrenzten Mengen des schwarzen Gifts spricht, berichten Umweltaktivisten von einem Kilometer langen Ölteppich und zahlreichen toten Tieren. Was wurde da vertuscht? Der Ölteppich sei in der vergangenen Woche entdeckt worden und inzwischen weitgehend eingedämmt, sagte ein Regierungssprecher der amtlichen Nachrichtenagentur MENA. Ausgetreten seien nur „begrenzte“ Mengen des schwarzen Gifts, Einzelheiten nannte der Sprecher allerdings nicht.

    http://www.bild.de/BILD/news/2010/06/22/oelpest-golf-mexiko-bohrinsel-leck/aegypten-hurghada-straende-verschmutzt.html

  • Chiron

    Interssant ist:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,693566,00.html

    Ok, man könnte ihnen unterstellen, dass sich diese „intelligenten Menschen nicht anders zu helfen wissen!“

    Wäre da nicht:

    http://www.biosativa.com/

    Aber vielleicht gehts ja garnicht darum, Mensch und Umwelt vor Schaden zu bewahren!^^

  • wetterfrosch

    so wie ich gestern gelesen habe, soll es schon ölgemisch im regen geben.

    die verseuchen unsere ganze erde

  • Klaus

    @ wetterfrosch: Da geb ich dir schon recht, dass die Ölkatastrophe unsere ganze Erde hätte verseuchen können, jedoch können wir jetzt aufatmen, denn nach langer Zeit wurde das Leck endlich geschlossen. Andererseits denke ich auch, dass es gar nicht dazu hätte kommen dürfen, da das Unternehmen BP viel schneller etwas hätte tun sollen.