Opel Deutschland beantragt Staatsbürgschaft und GM macht Plus

GM an der Spitze vom Dow Jones? Heute im Börsenmanager ein Aktueller Stand von General Motors: Ein Plus an erster Stelle bei der Börse gefolgt von Mc. Donalds. Alle anderen Zahlen im Minus. Da schüttle ich zuerst mit dem Kopf und frage mich, was geht denn da ab? Dazu berichtet man heute im Magazin dass Opel eine Staatsbürgschaft beantragt und das in nicht unerheblicher Höhe

man spricht von 200 Millionen. Opel bereite sich mit dem Ruf nach staatlicher Hilfe auf den „theoretischen Fall“ vor, dass wegen der Krise beim Mutterkonzern General Motors (GM)
„die Finanzströme aus den USA nicht mehr weiterlaufen“. Liquiditäsprobleme habe das Unternehmen nicht!

Im Gegensatz dazu schreibt der westen.de etwas anderes. Dort spricht man von Notruf und SOS, dass man die Löhne nicht bezahlen könne und in Konkurs ginge, wenn der Staat nicht hilft! Sie schreiben, dass Opel evtl. eine Milliarde Euro braucht. Finanzieren wir dann den General Motors Konzern auch mit?

  • onke

    Jetzt drehen sie komplett durch: Milliarden-Bürgschaft. „Wir spannen einen Autoschirm“. Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat einen staatlichen Schutzschirm für die gesamte deutsche Automobilbranche gefordert: „Deutschland muss aufpassen, dass die Automobilindustrie insgesamt mit ihrer teuren Produktpalette nicht in einer kurzen Krise komplett zerstört wird. Wir müssen deshalb über die deutschen Autokonzerne einen Schutzschirm spannen, damit die Finanz- und Konjunkturmarktkrise nicht unsere Weltmarktführer kaputtmacht“, sagte Koch dem Handelsblatt. (handelsblatt.com)
    dann spannen wir einen schirm über ganz deutschland…am besten

  • opelaner

    Fallbeispiel eins, Schaeffler und Conti: Vor gerade einmal vier
    Monaten bot der familiengeführte Autozulieferer kraftstrotzend elf
    Milliarden Euro für den Konkurrenten aus Hannover. Nachdem sich der
    Kauf als überteuert erwiesen hat und der Conti-Gewinn gen null
    tendiert, malt der Schaeffler-Chef in seiner Funktion als
    VDA-Vizepräsident die Situation der Zulieferer nun in den düstersten
    Farben. Auch das ist ein Ruf nach staatlicher Hilfe.

    Fallbeispiel zwei, Porsche und VW: 6,4 Milliarden Euro Gewinn hat
    die Sportwagenschmiede erzielt, der Löwenanteil resultiert aus der
    Beteiligung an dem Autobauer aus Wolfsburg. Dort aber herrscht
    Krisenstimmung; und auch die jüngsten Absatzzahlen von Porsche sehen
    düster aus. Selbst ein Ruf aus Stuttgart nach Hilfe des Staates
    scheint daher nicht ausgeschlossen.

    Gewiss haben die Opelaner in den letzten Jahren viel für den
    Erhalt ihrerJobs getan und daher Anspruch auf Solidarität. Doch der
    sollte besser durch Steuersenkungen und Stärkung der Kaufkraft
    erfüllt werden als durch staatliche Finanzhilfe zum Überleben, die
    den Wettbewerb verzerrt und eine Branche einseitig bevorzugt.

  • Sonja S.

    Die Bürgschaft des Staates war das Dümmste was unsere Regierenden machen konnten.

    SPITZENLEISTUNGEN: Affäre Opel: Geld fließt ins Ausland. Staatlicher Opel-Kredit fließt zur Hälfte ins Ausland. „Das Risiko eines Ausfalls“ der Kredite werde von der Bundesregierung „angesichts der laufenden Verluste der Adam Opel GmbH“ als überdurchschnittlich hoch eingeschätzt. Die staatliche Überbrückungshilfe für den Autobauer Opel fließt dem Nachrichtenmagazins FOCUS zufolge zur Hälfte ins europäische Ausland. Die deutschen Steuerzahler müssten zwar für Kredite in der Höhe von den 1,5 Milliarden Euro bürgen, berichtet FOCUS unter Berufung auf Regierungskreise. Im Land bleiben aber nur 750 Millionen Euro. 600 Millionen Euro gehen nach Saragossa (Spanien). Die britischen Vauxhall-Produktionsstätten könnten auf Risiko der deutschen Steuerzahler im August für 150 Millionen Euro Werkzeuge für den Bau des neuen Astra finanzieren. (mmnews.de)

  • Sonja S.

    hier der link