Was bringt eine Einlagensicherung für ihr Geld?

Jeder hat mittlerweile Angst um sein Geld. Wie sicher ist es auf der Bank oder Sparkasse? Auch was man über Einlagensicherungen liest kann einem keine Sicherheit nach Gefühl geben, denn um uns herum passiert ungewöhliches und kaum verständliches, was nur Zeitzeugen aus der ersten Weltwirtschaftskrise 1929 berichten. Die gesamte Weltwirtschaft und das Geldsystem ist in Aufruhr. Ist alles nur vorübergehend? Ich denke nicht! Wir sind mitten in einer Weltwirtschaftskrise mit schrecklichen Folgen. Meldungen wie diese lassen schlimmes

erahnen:Tränengas in Athen bei griechischem Generalstreik. Mit Tränengas ist die griechische Polizei heute gegen Teilnehmer eines Generalstreiks vorgegangen. Während das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen kam, kam es in Athen im Anschluss an eine Demonstration von rund 15.000 Menschen zu Zusammenstößen mit Jugendlichen, die Steine und andere Gegenstände auf Schaufensterscheiben warfen. (orf.at) Dies wird sich weiter ausweiten und zwar auf ganz Europa. Unruhen und Bürgerkrieg sind die Folge, wie es Nostradamus vorausgesehen hat.

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    Gesetzliche Einlagensicherung, Freiwillige Einlagensicherung, Welcher Personenkreis ist abgesichert?

    Gesetzliche Einlagensicherung
    Das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG) trat am 1. August 1998 in Kraft und setzte EG-Richtlinien in deutsches Recht um. Alle Banken sind seit dem verpflichtet, ihre Einlagen durch Zugehörigkeit zu einer gesetzlichen Entschädigungseinrichtung zu sichern. Bankkunden privater Kreditinstitute können Entschädigungsansprüche in Höhe von 90 Prozent, maximal jedoch von 20.000 Euro, geltend machen. Der Kunde muss also in jedem Fall 10 Prozent des Verlustes selber tragen. Bei Gemeinschaftskonten versteht sich die Anspruchsgrenze je Gläubiger. Jeder Gläubiger hat für seinen Anteil einen entsprechenden Entschädigungsanspruch. Die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Entschädigungseinrichtung ist Voraussetzung dafür, dass ein Institut zum Geschäftsbetrieb zugelassen wird. Sparkassen, Landesbanken, Landesbausparkassen und Genossenschaftsbanken sind von der Zuordnung zu einer entsprechenden Entschädigungseinrichtung befreit, solange sie durch ihre Verbände einer Einrichtung angehören, welche die Liquidität und die Solvenz dieser Institute absichert (s. dazu freiwillige Einlagensicherung).

    Freiwillige Einlagensicherung
    Daneben existiert das System der freiwilligen Sicherungseinrichtungen verschiedener Bankengruppen, welches bereits vor der Einführung der gesetzlichen Einlagensicherung existierte. Die freiwilligen Sicherungseinrichtungen werden von den Spitzenverbänden der Kreditwirtschaft getragen und durch Umlage bzw. Einzahlungen ihrer Mitgliedsinstitute finanziert. Während die Einlagensicherungssysteme der Sparkassen und Kreditgenossenschaften das Ziel der Institutssicherung verfolgen, sichert der Einlagensicherungsfonds privater Banken direkt die Einlagen der Gläubiger.

    Der freiwillige Einlagensicherungsfonds privater Banken sichert Einlagen der Kunden in Höhe von bis zu 30 Prozent des maßgeblichen haftenden Eigenkapitals des betreffenden Kreditinstituts. Die Kundengelder öffentlich-rechtlicher Banken (z.B. Sparkassen) und Genossenschaftsbanken werden indirekt, jedoch unbegrenzt gewährleistet. Die Leistungen der freiwilligen Einlagensicherungsfonds sind für die Kunden jedoch nicht gesetzlich garantiert.

    Welcher Personenkreis ist abgesichert?
    Die gesetzliche Einlagensicherung schützt vorrangig private Anleger (u.a. Privatpersonen) und kleinere Unternehmen. Eine Auflistung der vom Schutz ausgeschlossenen, zumeist institutionellen Anleger findet sich in § 3 Abs. 2 Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz.

    Bei den freiwilligen Sicherungseinrichtungen gilt der Schutz ebenfalls vornehmlich den Privatanlegern und Wirtschaftsunternehmen. Detaillierte Angaben über den geschützten Anlegerkreis enthalten die jeweiligen Satzungen bzw. Statute der freiwilligen Sicherungseinrichtungen, die Sie von den verschiedenen Bankenverbänden anfordern bzw. den entsprechenden Internetseiten entnehmen können.