Was tun bei weiterer Strompreiserhöhung

Ein Leben ohne Strom ist für uns undenkbar. Fällt der Strom einmal aus, geht im Haushalt gar nichts mehr. Es lohnen sich auf jeden Fall Preisvergleiche mit den Stromanbietern. Von der Regierung und der EU werden wir Deutschen allein gelassen. Ständig werden die Strompreiserhöhungen der Konzerne mit der Förderung der erneuerbaren Energien begründet. Hier mal die Zahlen vom konservativen EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU). Danach bekommen Kohle- und Gaskraftwerke sowie die Atombranche über 100 Milliarden Euro im Jahr an Subventionen und die erneuerbare Energien zusammen lediglich 35 Milliarden. Von wegen Energie-Wende… und wenn das ein konservativer Politiker zugibt, muss man wohl davon ausgehen, dass das eher noch geschönt ist.

Wen die Diskrepanz zwischen Rede und Realpolitik der Verantwortlichen stört, der könnte sich fragen, wo er selbst im persönlichen Leben dazu neigt, das Gegenteil von dem zu tun, was er sagt. Unter diesem Aspekt wäre Politik tatsächlich sogar interessant.

Nur noch 13 % der Deutschen sollen ihren Politikern trauen und 10 % der US-Amerikaner. Da wirft sich die Frage auf, was ist los mit diesen 13 und 10 % ? Aber noch wichtiger ist die Frage: Wo können wir uns selbst noch trauen.

Räder, die sich ohne Grund endlos drehen.
Geräte aus Spulen und Magneten,
die ein ganzes Wohnhaus mit Strom versorgen.
Energie aus dem Nichts, ohne Brennstoff und
ohne Spätfolgen für unsere Umwelt.

Was steckt hinter den Berichten über diese Maschinen, die seit mehr als hundert Jahren immer wieder durch die Presse geistern? Wurde bereits im 19. Jahrhundert eine Energieform entdeckt, die der traditionellen Wissenschaft bis heute unbekannt ist? Erzeugen Faradays N-Maschine oder der legendäre Hendershot-Konverter wirklich Energie aus dem Nichts? Lässt sich mit wenigen billigen Bauteilen aus dem nächsten Elektronikladen eine Schaltung bauen, die freie Energie liefert?
Als Skeptiker schlägt sich der Autor weder auf die ablehnende Seite der traditionellen Wissenschaft, noch teilt er die Meinung unkritischer Erfinder. Mit beißender Kritik wirft er den etablierten Physikern Wankelmut und Phantasielosigkeit vor, den Phantasten dagegen Blauäugigkeit und die Neigung zur Irreführung. Schonungslos deckt er auf, wie im Namen des Fortschritts verfilzte Strukturen erhalten bleiben. Spannend und unterhaltsam bis zur letzten Zeile bietet das Buch einen Report zu der Frage, ob unser Energieproblem in Wirklichkeit hausgemacht ist. 288 Seiten, zahlr. Abb.