Warum Silber wertvoller als Gold wird

Die weltweiten Silberreserven neigen sich dem Ende zu. Warum wird Silber knapp? Silber ist ein begrenzt vorhandener Rohstoff. Es lässt sich aber nur schwer recyceln, denn es wird in vielen Verbrauchswaren eingearbeitet. So werden jedes Jahr Tausende Tonnen Silber dem Wertezyklus entzogen. Unsere Silbervorräte werden immer geringer – Experten berechnen, dass die weltweiten Vorkommen in zwölf Jahren aufgebraucht sein könnten.

Silber als nostalgisches Erinnerungsstück oder Wertanlage mit den besten Aussichten auf Preissteigerung! Noch kann man Silberbarren günstig kaufen, dies wird aber in den nächsten Jahren nicht mehr möglich sein. 1000 Prozent Preissteigerungen sind wahrscheinich. Derzeit kostet eine Unze Silber 18 Dollar. Dass schon seit langem Gold- und

Silberpreise manipuliert werden ist inzwischen ein offenes Geheimnis.

Auf der Seite von Silberjunge ist zu lesen: Zwischen 1966 und 1981, als hohe Inflation herrschte, konnte Silber 3.895 Prozent, Gold 2.432 Prozent und Rohöl 2.046 Prozent gewinnen. Damit war Silber der Kaiser zu diesen Inflationszeiten.

Auch 2011, als vor dem Hintergrund der Nullzinsen in den USA und den großen Konjunkturpaketen Inflationssorgen in den Vordergrund traten, war Silber der Star unter den Edelmetallen. Während der Rohstoffhausse ab Oktober 2001 konnte Silber bis zum Hoch am 25. April 2011 mit +1.082 % stärker zulegen als Gold mit +598 % bis zum Hoch am 6. September 2011. Rohöl kam auf ein Plus von 559,5 % bis zum Hoch am 11. Juli 2008 und Kupfer auf +465 % am 15. Februar 2011.

Uns fällt zur Wertentwicklung von Silber in der jüngsten Rohstoffhausse und im Inflationsjahrzehnt der 70er Jahre der Ausspruch von Mark Twain ein: „Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich“.

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