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Spanien verliert das Tripple-A

Die eben erhaltene Eilmeldung vom Kopp Verlag lässt übles ahnen. Dies dürfte nächste Woche heiß werden: +++++ KOPP-Eilmeldung: Spanien wird herabgestuft +++++
Die zweitgrößte Ratingagentur der Welt, Moody’s, hat erneut Zweifel an der Bonität eines EU-Landes und stuft es herunter. Diesesmal trifft es Spanien. In der heute veröffentlichten Meldung heißt es, dass die neue Bewertung nun bei »Aa1« liege. Der Ausblick sei »stabil«.

Damit verliert Spanien als erstes großes EU-Land auch bei Moody’s das begehrte »Triple-A«-Rating, was eine Verteuerung der Refinanzierung am Kapitalmarkt bedeutet. Ende Mai hatten bereits die Ratingagenturen Standard Poor’s und Fitch die Kreditwürdigkeit Madrids heruntergestuft.

Das Scheibenschießen auf die EU-Problemländer Griechenland, Portugal, Irland und Spanien geht in die nächste Runde.

In meinem Buch »Der Staatsbankrott kommt!«, das jetzt in 6. überarbeiteter und erweiterter Auflage erschienen ist, habe ich bereits im März auf diese Entwicklung hingewiesen. Doch noch immer versuchen die Politiker das Volk mit »Schönreden«, unvollständiger Konjunktur- und gefälschten Arbeitslosenzahlen für dumm zu verkaufen.

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Wer rettet die Retter?

Börsen News aus der Börse Stuttgart: Die Angst ist wieder da! Die Ratingagentur S&P hat die Bonität Irlands abgestuft. Aus den USA kommen anhaltend schlechte Konjunkturdaten. Droht der DAX jetzt nach unten abzudriften? Ist vielleicht Gold oder auch der starke Bund Future eine Investment-Alternative zum deutschen Leitindex? Wie sollte der Anleger mit dieser neuen Angst an den Märkten umgehen? Vermögensverwalter Dr. Alexander Seibold von der Seibold Capital GmbH im Gespräch mit Andreas Franik. Er meint auch, dass der DAX um die 5300 zusteuert. Der hat auch wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Oktober wird die alte Problemmatik wieder hochtreiben. Er sieht eine Parität Dollar/Euro. Wenn der Euro weiter fällt, ist der Gewinn in Euro für Gold um einiges höher. .

Anleger stürzen sich mehr und mehr auf Silber und Gold. Gold und Silber bleiben auf Rekordhoch. Und auch bei den ETF-Anlegern in Stuttgart bleiben die beiden Edelmetalle hoch im Kurs. Doch nicht nur Gold und Silber sind des Anlegers Freunde in dieser Handelswoche. Vermehrt rücken Schwellenländer in das Blickfeld der ETF-Anleger. Woher kommts? Michael Görgens, Leiter des Fondshandels an der Börse Stuttgart, im Gespräch mit Andreas Franik.