Alle warten auf den Weihnachtsmann

Frau Angela wartet ab, das, entgegen ihren Beratern und einigen Ministern sogar die EU meint Frau Merkel als Madame No zu kristisieren. Sie weiß eben, dass jetzige Hilfen sofort verpuffen werden und das sehe ich genau so. Der Grund: Es kommt noch schlimmer und es ist nicht aufzuhalten. Aber auch das Schlimmste steht den Amerikanern noch bevor, denn niemand weiss, wie es im Neuen Jahr weiter gehen wird. Alle warten auf den neuen Präsidenten, als erwarte man geradezu Übermenschliches von Barack Obama,

auf den eine Last und unlösbare Probleme warten. Wir werden bis 2010 froh sein, wenn wir ein Dach über dem Kopf und genug zu Essen haben. In Amerika stimmte es sowieso noch nie, jetzt ist es so, dass jeder Zehnte Lebensmittelmarken bekommt um nicht an Hunger zu sterben. Millionen sind obdachlos und es werden nächstes Jahr immer mehr. Anfang der 80er war ich im Januar in New York und habe mich nicht schlecht gewundert, wie in einem so reichen Land die Gegensätze mitten im Gewühle so krass sind. Große Luxuskarossen fahren an Luxushotels vor. Eine Strasse nur mit Diamanten und Gold im Schaufenster, in der nächsten Strasse nur die feinsten Köstlichkeiten. Gucci, Versage und andere Nobelmarken in der anderen Strasse und dazwischen sieht man Menschen mit blauen Müllsäcken über der Kleidung, dass sie nicht erfrieren. Sie fahren mit Einkaufswagen aus dem Supermarkt, die beladen sind mit deren Hab und Gut, das sie aus dem Müll gesammelt haben. Diese Menschen haben schon lange aufgegeben, sie sind keine Gefahr mehr, sie werden sich nicht wehren. Auf der Heimreise dachte ich, dass ich in einem schönen Land wohne und in Deutschland jeder das Recht auf eine Wohnung hat und Geld zum Essen kaufen. Alle die über unsere (noch bestehenden) Sozialsysteme schimpfen, sollen doch mal in anderen Ländern schauen was da los ist.

  • Rolf Fritz

    Die Bundesregierung erwartet für 2009, dass die
    Neuverschuldung des Bundeshaushalts wegen der schweren Rezession die
    Höhe der öffentlichen Investitionen übersteigt. Das berichtet die in
    Düsseldorf erscheinende Rheinische Post (Mittwochausgabe) unter
    Berufung auf hochrangige Regierungskreise. Das Bundeskabinett werde
    deshalb voraussichtlich mit der Veröffentlichung des
    Jahreswirtschaftsberichts am 28. Januar die Störung des
    gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts erklären. Damit könne sie die
    Vorschrift des Grundgesetzes umgehen, wonach die Kreditaufnahme des
    Bundes immer unterhalb der Investitionen liegen muss.

  • Rolf Fritz

    Experten des Bundeswirtschaftsministeriums
    hielten eine Schrumpfung um bis zu drei Prozent für wahrscheinlicher,
    schreibt die Rheinische Post. Damit wäre der geplante Haushalt für
    2009, der eine Neuverschuldung von 20,5 Milliarden Euro bei einem
    Investitionsvolumen von 27,2 Milliarden vorsieht, schon jetzt
    Makulatur. Weil zudem die Regierung in der zweiten Januarhälfte ein
    weiteres Konjunkturpaket von ungefähr 20 bis 25Milliarden Euro plant,
    dürften die neuen Kredite die Investitionen bei weitem übersteigen.

    Auch der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) habe in
    einer internen Runde seines Landesverbands bereits darauf
    hingewiesen, dass die Bundesregierung die Störung des
    gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts erklären werde, so die Zeitung
    weiter. Alles andere sei unrealistisch.

    aus der Rheinischen Post