Deflation – was bedeutet das

Was bedeutet eigentlich eine Deflation für uns als Verbraucher? Nun, das ist ganz einfach erklärt: Die Preise fallen und die Wirtschaftsgüter werden unter Preis verschleudert. Die Baken geben keine Kredite mehr so muss sich der Unternehmer selbst Geld beschaffen und das funktioniert auch nur so lange bis die Lager leer sind und die Firmen Pleite sind. Viele Produkte verschwinden schon heute in den Regalen und es kommt auch nichts mehr nach.

Alle großen Wirtschaftskrisen waren in der Geschichte Deflationen und das liegt darin begründet, daß jede Unsicherheit oder jeder Crash auf dem Markt zu einem Rückzug von Investitionen führt. Zum Einen halten die Bürger ihr Geld zurück und kaufen nicht, zum Anderen ist es so, dass Banken kein Geld geben, weil die Kredite zu billig bzw. die Zinsen zu niedrig sind. Wie es an den Brsen aussieht zocken die Banker mit dem Geld, das zur Rettung gedacht war, fleissig weiter an den Börsen. Durch den Rückzug von Kapital aus dem Markt beginnt sich ein Teufelskreislauf immer schneller zu drehen: Weil zunehmend weniger gekauft wird, kommen die Unternehmen in Schwierigkeiten und sind dazu gezwungen, Arbeitskräfte zu entlassen. Mit jedem Arbeitslosen sinkt die Massenkaufkraft noch weiter und der Konsum geht weiter zurück, was wiederum die Unternehmen zu erneuten Entlassungen zwingt. Die Kurzarbeit kann auch nicht mehr lange gewährleistet sein, weil eine schlechte Prognose jetzt Massenentlassungen nach sich zieht. Danach folgt die Inflation!

Die meisten Experten reagieren heute völlig falsch auf die Krise, geben falsche Prognosen und Anlageempfehlungen ab. Deflation, danach Inflation! Wer heute mit einer Inflation rechnet, der empfiehlt den Anlegern eine Investition in Sachwerte. Gerade Sachwerte wie Immobilien verlieren jedoch in der Deflation überproportional. In der Weltwirtschaftskrise sanken diese z.B. in nur wenigen Jahren um 90% im Wert!
Alos bleibt bis zum Schluss flüssig, damit ihr für 10 Prozent Häuser kaufen könnt. Die Zeitungen sind jetzt schon überfüllt mit Zwangsversteigerungs Objekten. Es ist aber noch nicht so weit zu kaufen. Erst wenn die Zinsen steigen zeichnet sich ab, dass immer weniger ihr Haus halten können.

Nun ja man fühlt sich dann aber wie ein Geier, der über den Geschädigten kreist, denkt ihr sicher. Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit: Den Leuten das Haus zur Miete übergeben. So hat man auch etwas Gutes getan.

  • Nachdem mir mein Bankberater geraten hatte, in Immobilien zu investieren habe ich ein wenig recherchiert und bin auf viele gestoßen, die so denken wie Sie. Immobilien sind der falsche Weg als sichere Geldanlage. Ergo habe ich mein Geld erstmal als Tagesgeld geparkt. Mal abwarten, wie sich der ganze Markt noch so entwickelt.