…nur schlechte Nachrichten

Im zurückliegenden halben Jahr wurden Voraussagen für die Wirtschaftskrise und kriegsähnliche Zustände heruntergespielt. Ja sogar bis letzte Woche äußerte sich die Bundeskanzlerin, dass „sie Hoffnung habe“. Ja die Hoffnung stirbt zuletzt! Doch seit heute lassen immer mehr Nachrichtensender und Tageszeitungen die Katze aus dem Sack. Man spricht von Ratlosigkeit in der Regierung. Man

 

spricht von der größten Krise der Neuzeit. Und der BASF-Vorstandschef Hambrecht gibt von sich, dass uns das Schlimmste noch bevorstehe und fügt hinzu, dass es immer enger werde. Und zwar weltweit. Indes ist der Unternehmer Reinhold Würth noch pessimistischer als der Chef des Dax-Konzerns. Vor uns liege eine ganz harte Zeit und er hoffe nicht, dass es zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen kommen werde. Am gestrigen Mittwoch warnte übrigens auch DGB-Chef Sommer vor sozialen Unruhen als Folge der Wirtschaftskrise. Wobei nun bald Punkt 6 des Irlmaier Szenario erreicht wäre.Doch noch immer scheint das Gros der Bevölkerung die Dimension der Krise zu unterschätzen.

Der Spiegel schreibt dazu: GIPFELTREFFEN IM KANZLERAMT. Wirtschafts-Absturz macht Merkels Krisenrunde ratlos. Deutschlands Wirtschaft bricht massiv ein, die Prognosen sind katastrophal, ein Ende der Talfahrt ist nicht absehbar. Allein in der düsteren Analyse ist sich die große Krisenrunde bei der Kanzlerin weitgehend einig, sonst herrscht Ratlosigkeit. Ein drittes Konjunkturpaket lehnt die Regierung ab. (Spiegel Online)

Was das am Ende für die Büger dieses Landes bedeutet, scheint wirklich noch nicht klar zu sein: Es werden jedenfalls fürchterliche soziale Einschnitte geplant, denn wenn kein Geld mehr da ist, kann man auch keines mehr ausgeben. Ich denke, dass zuerst an den ganz Armen gespart wird. Es könnten Zahlungen von Hartz4 ausgesetzt werden und in Form von Lebensmittelgutscheinen, die Menschen zu versorgen. Der nächste Schritt wäre die Zwangsbewirtschaftung. Was natürlich zur Folge haben wird, dass das Szenario von Punkt 6 von Irlmaier schneller anfängt als gedacht.

  • Omnibird

    ich lese gerade:

    BÜRGERKRIEGSÄHNLICHE UNRUHEN ERWARTET, ES DAUERT NICHT MEHR LANGE BIS SIE AUSBRECHEN: Minus sechs Prozent. Tiefe Rezession schürt die Angst vor Konflikten. Bankchefs, Politiker und Gewerkschafter sind sich einig:

    Die Wirtschaftskrise kann schwere soziale Unruhen auslösen. Gesine Schwan, Bewerberin für das Bundespräsidentenamt, fürchtet, dass die Wut der Menschen in den kommenden Monaten deutlich anschwillt. Der prognostizierte Wirtschaftsabsturz von sechs Prozent sorgt für eine explosive Stimmung. (welt.de)

    den ganzen Artikel hier: http://www.welt.de/wirtschaft/article3606861/Tiefe-Rezession-schuert-die-Angst-vor-Konflikten.html

  • Hans

    und das alles, obwohl unser Wirtschaftsminister meint, es sei Unfug.
    Ich bin ein eher ruhiger und besonnener Mensch, aber selbst in mir kocht mittlerweile die Wut über so viele Lügen und Selbstgefälligkeit der Politiker. Die Presse schliesse ich zum Großteil auch mit ein. Hier wird wiedergekäut, was andere vorher gekotzt haben.
    Keiner will Unruhen oder Kriegsähnliche Zustände, doch kommt es mir so vor, als würde das Volk erst dann erwachen und sich zu wehren versuchen. Dann ist es aber zu spät.
    Leute, lasst euch nicht manipulieren, wehrt euch heute, keiner braucht Bürgerkrieg ausser jenen, die Geld damit verdienen.
    In der Zeit, in der sich das Volk die Köpfe einschlägt, läßt es sich in aller Ruhe Kohle machen und den Kuchen verteilen. Wer die Stücke erhalten soll, ist ja heute schon ausgemacht.
    One world order; ist leider keine science fiction mehr…