Gedanken an die Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945

In dieser Nacht vom 13. auf den 14. Februar legten 773 Bomber der Alliierten (sie nennen sich Befreier) die Stadt Dresden in Schutt und Asche. Dabei starben nach Schätzungen über 35.000 Menschen, der Großteil davon Zivilisten. Diese Schätzungen stimmen auf keinen Fall. Hinzu kommen, dass mindestens 250 000 Flüchtlinge aus Schlesien in der Stadt waren, als zu diesem Zeitpunkt der feige Angriffs statt fand. Sie waren alle am Hauptbahnhof, im Zentrum des Feuersturms, sie kannten die Stadt nicht. Das heisst, sie hätten nicht gewusst wie sie das Elbufer ereichen könnten (und selbst dort wären sie von Tieffliegern niedergemäht worden), das heisst sie hatten KEINE Chance.

Flugblatt

Wie ist die Lage Deutschlands heute: Am 8. Mai 1945 hat die deutsche Wehrmacht bedingungslos kapituliert. An diesen Akt werden von den verschiedensten Seiten die verschiedensten Wirkungen geknüpft. Wie steht es damit? Die bedingungslose Kapitulation hatte Rechtswirkungen ausschließlich auf militärischem Gebiet. Die Kapitulationsurkunde, die damals unterzeichnet wurde, hat nicht etwa bedeutet, dass damit das deutsche Volk durch legitimierte Vertreter zum Ausdruck bringen wollte, dass es als Staat nicht mehr existiert, sondern hatte lediglich die Bedeutung, dass den Alliierten das Recht nicht bestritten werden sollte, mit der deutschen Wehrmacht nach Gutdünken zu verfahren. Das ist der Sinn der bedingungslosen Kapitulation und kein anderer. (nonkonformist.net)

Manche haben daran andere Rechtsfolgen geknüpft. Sie haben gesagt, auf Grund dieser bedingungslosen Kapitulation sei Deutschland als staatliches Gebilde untergegangen. Sie argumentieren dabei mit dem völkerrechtlichen Begriff der debellatio, der kriegerischen Niederwerfung eines Gegners. Diese Ansicht ist schlechterdings falsch.

Nach Völkerrecht wird ein Staat nicht vernichtet, wenn seine Streitkräfte und er selbst militärisch niedergeworfen sind. Die debellatio vernichtet für sich allein die Staatlichkeit nicht, sie gibt lediglich dem Sieger einen Rechtstitel auf Vernichtung der Staatlichkeit des Niedergeworfenen durch nachträgliche Akte. Der Sieger muss also von dem Zustand der debellatio Gebrauch machen, wenn die Staatlichkeit des Besiegten vernichtet werden soll. Hier gibt es nach Völkerrecht nur zwei praktische Möglichkeiten. Die eine ist die Annexion. Der Sieger muss das Gebiet des Besiegten annektieren, seinem Gebiet einstücken. Geschieht dies, dann allerdings ist die Staatlichkeit vernichtet. Oder er muss zur sogenannten Subjugation schreiten, der Verknechtung des besiegten Volkes. Aber die Sieger haben nichts von dem getan. Sie haben in Potsdam ausdrücklich erklärt, erstens, dass kein deutsches Gebiet im Wege der Annexion weggenommen werden soll, und zweitens, dass das deutsche Volk nicht versklavt werden soll. Daraus ergibt sich, dass zum mindesten aus den Ereignissen von 1945 nicht der Schluss gezogen werden kann, dass Deutschland als staatliches Gebilde zu existieren aufgehört hat.

Aber es ist ja 1945 etwas geschehen, was ganz wesentlich in unsere staatlichen und politischen Verhältnisse eingegriffen hat. Es ist etwas geschehen, aber eben nicht die Vernichtung der deutschen Staatlichkeit. Aber was ist denn nun geschehen?

Der Machtapparat der Diktatur wurde zerschlagen. Da dieser Machtapparat der Diktatur durch die Identität von Partei und Staat mit dem Staatsapparat identisch gewesen ist, ist der deutsche Staat durch die Zerschlagung dieses Herrschafsapparats desorganisiert worden. Desorganisation des Staatsapparats ist aber nicht die Vernichtung des Staates der Substanz nach. mehr

  • yvonne

    Ich persönlich finde ohne hin,dass es einer der „größten Feigheiten“,der englischen Regierung aber auch der allierten Streitkräfte insgesamt war,die zivile Bevölkerung die ja nie unter Waffen stand,zu bombardieren ! Diese mussten ohne hin schon für den Nachschub sorgen aber auch selbst immer wieder erneut versuchen zu überleben (knappe Lebensmittel u.a.) und dann noch nahezu ohne eine wirkliche Chance diese Bombardementes über sich ergehen lassen müssen.

  • yvonne

    Zusatz
    Das Modewort „Kollateralschäden“ so nennt man das Heute,bedeutet nichts anders,als vorgenannte Bombadierungen an „zivile“ Völker/Menschen. Alleine im irakkrieg gabe es davon mehr,als gefallene Soldaten an den Kampflinien.
    DAS ansicht zeigt heute noch wie „feige“ die USA und GB ihre Kriege führen und führten !

  • yvonne

    …und noch etwas kann ich mir „nicht“ verkneifen,beide vorgannnte Staaten wissen aber offensichtlich,das ihre normalen Soldaten bis hin zu Unteroffizieren richtige Flaschen sind ! Deshalb müssen sie ja im Hinterland bomardieren,ansonsten kämen diese niemals weiter. Das einzig schöne daran war und ist,das die USA mehr Kriege verloren haben,als gewonnen.

  • yvonne

    Aber wie man seit einiger Zeit sehen kann,gibt es auch eine Gerechtigkeit !
    Die USA wie GB stecken in einer Hyperinflation,die sich gewaschen hat !
    An dieser nagen sie noch lange und weil sie das wissen,versuchen sie als letzten Ausweg,nun einen letzten großen Krieg anzuzetteln,der aber ihr letzter sein wird.

  • yvonne

    Zum Abschluss…könnte man noch sagen: „Wer Wind säht,erntet immer Sturm“ !

  • Dresdner

    Man darf ja nicht mal auf diesen Holocaust hinweisen, dann ist man gleich ein Nazi. Wie lange sollen wir noch Mundtod gehalten werden?

    Man sieht es ja, was gestern in Dresden los war…