Autark Leben auf dem Land

Zivilisisation und Meinungsfreiheit, Ordnung – wo kann ich das noch leben? Wie löse ich ich Stück für Stück von diesem Geldsystem? Im Osten gibt es viel mehr Land und gerade dort könnte man ein Aussteiger- Leben verwirklichen. Es gibt einige Gruppen, die ich kenne, die Autark leben. Allerdings nicht in Deutschland, sondern in Spanien. Dieses Land bietet dafür mehr Möglichkeiten. Aber auch in Deutschland wird diese Idee vom anderen Leben umgesetzt, da nenne ich zum Beispiel das Ökodorf „Sieben Linden“ in Deutschland . Sie haben derzeit 5 Nachbarschaften:
Der Club99
81fünf
Die Lebensgemeinschaft „Brunnenwiese“
Die Lebensgemeinschaft Poppauer Hof
Die Windrose – um nur einige zu nennen.

Wer sich diesen Gruppen anschliessen will, der wird zuerst in einem Übergangswohnheim aufgenommen.
Das Übergangswohnhaus „Strohpolis“ für Menschen, die in Sieben Linden ankommen wollen oder bereits hier leben und noch keinen Nachbarschaftsanschluss haben. An dieser Baustelle arbeiteten HandwerkerInnen und Laien des Projektes mit. Immerhin haben alle eine Internetseite und können wohl auf die heutige Technik nicht ganz verzichten. Für mich wäre es absolut nicht lebenswert, in eine Art Steinzeit zurückzuverfallen.
Ich denke mir mal so ein Leben aus und stelle fest, was ich brauche um zu überleben.

Mein Grundstück müsste Wasser haben. In Deutschland ist das Aussteigen nicht so leicht möglich. Es gibt 2000 Leute pro Quadrat-Kilometer. Was die Auswahl der Ansiedlung erheblich einschränkt. Hätte ich nun ein Grundstück mit Wasser (Brunnen, Bach, Fluss etc.) muss ich mir darauf wenigstens ein Haus bauen. Die Öko Leute bauen Häuser mit Strohisolierung. Folglich wäre ich hier auf Hilfe angewiesen und Geld müsste ich auch haben um die Baumaterialien zu besorgen. Gut, nehmen wir mal an, dass man nicht von Heute auf Morgen aussteigt und die Wohnsituation schon arrangiert ist und auch Wasser vorhanden ist, so wäre das nächste Thema die Energiegewinnung. Solaranlagen, Windräder, Batterien ja ohne Energie wäre das Leben schlecht vorstellbar. Doch sollte man sich das Szenario einmal vorstellen, ohne Energie zu überleben. Sagen wir mal wenigstens 6-8 Wochen in unserem jetzigen Haushalt. Dazu noch einkalkulieren, dass man auch keine Lebensmittel mehr kaufen kann. Einfach mal durchdenken…

  • Chiron

    Glückwunsch!

    Der erste Schritt ist die Zeichen der Zeit zu sehen und zu erkennen. Der nächste ist es, sich zu überlegen wie man sich auf den Fall der Fälle vorbereiten kann. 😉

    Man sollte nicht aus der Gesellschaft aussteigen oder seine ganzen finanziellen Mittel in eine Art „Survival-Ausrüstung“ stecken. Und doch sollte man sich öfter mal überlegen wo man denn absolut abhängig ist und inwieweit man für den Fall der Fälle eine „Selbstständigkeit“ erreichen könnte. Auch wenn man sich nur ab und zu in der Hinsicht mal was „leistet“ kann das in nem Katastrophenfall schon enorm die Lebensqualität steigern.

    Z.B.
    Vorräte für ein paar Tage auf Lager. Wasserfilter für ne einfache Wassergewinnung (gibts in vielen Abenteuerläden). Eventuell nen Holzofen (falls Kamin vorhanden). Und und und…