Mit uns kann man es machen…

„Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt.“ Diesen Satz kann man aus dem Buch „Der bedrohte Friede – heute“ entnehmen, das von Carl Friedrich von Weizsäcker geschrieben wurde. Wir stecken mittendrin und können uns nur noch auf das Schlimmste vorbereiten. Jeder einzelne, für sich selber.

Weizsäcker beschreibt die Auswirkungen einer dann einsetzenden Globalisierung, (es gab damals dieses Wort noch nicht) so wie er sie erwartete.

1. ..Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen. (Das wird uns wohl ab 2009 erwarten)

2. die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken. (Haben wir schon, denn es gibt viele Menschen, die für einen Euro arbeiten müssen, das wird noch mehr).

3.Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staat zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.

4. ca. 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus, werden in Deutschland wieder Menschen verhungern. (Hat doch nicht so lange gedauert, fängt ja schon 2009 an).

5. Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch. (Ist jetzt schon)

6. Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.
( Das ist auch schon, denn nach der Verfassungsänderung Bundeswehreinsätze im Inland haben wir dieses schon auf dem Tisch).

7.Um ihre Herrschaft zu sichern, werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen. (Schäuble ist fleissig dabei).

8. Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker. (HInreichend bekannt).

9. Die Kapitalwelt fördert wie eh und je, einen noch nie dagewesen Nationalismus (Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus.

10. Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, das die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential.

11.Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.

12.Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, dass skrupelloseste und menschenverachtende System erleben wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon.

Das System, welches für diese Verbrechen verantwortliche ist, heißt „unkontrollierter Kapitalismus“.

C. F. von Weizsäcker sagte (vor 25 Jahren), dass sein Buch, welches er als sein letztes großes Werk bezeichnete, mit Sicherheit von der Bevölkerung nicht verstanden würde und die Dinge somit ihren Lauf nehmen!

Das deutsche Volk bewertet er wenig schmeichelhaft so:

Absolut Obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!

Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.

Die einzige Lösung die Weizsäcker bietet, ist die Hoffnung:

dass nach diesen unvermeidlichen Turbulenzen dieser Planet noch bewohnbar bleibt.

Denn Fakt ist, die kleine Clique denen diese Welt schon jetzt gehört, herrscht nach dem einfachen aber klaren Motto:

„Eine Welt, in der wir nicht das alleinige Sagen haben, die braucht es auch in Zukunft, nicht mehr zu geben“

Wie bereits oben erwähnt, Weizsäcker rechnete nicht damit verstanden zu werden.

Auf die Frage eines Journalisten, was ihn denn am meisten stören würde, antwortete er:

„mich mit einem dummen Menschen unterhalten zu müssen“

Zitat Ende.

Wer es jetzt noch nicht kapiert, soll sich weiterhin nicht darum kümmern, es ist ja Weihnachten und man muss Geschenke kaufen. Ich jedenfalls sehe klar und es ist nicht zu ändern. Es wäre zu ändern, wenn wir alle die gleichen Gedanken hätten …. man ist schon so weit, mehr dazu nicht zu schreiben.

  • annika

    Schon Goethe sagte:
    Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte.

  • admin

    ja schon der wusste es. doch was kann man als einzelner bewegen? es bleibt einem nichts anderes übrig als seine eigene haut zu retten und sich weiter zu informieren und vorsorge zu treffen.

  • Praktisch keinem ist klar, was in den nächsten Jahren auf uns zukommen wird. Es fehlt nur noch ein „kleiner“ Tropfen. Es müsste „nur“ GM wie befürchtet pleite gehen und der amerikanische Markt würde großteils zusammenbrechen. Das Unternehmen würde GM Europe und Opel mit sich reisen und unser Markt ist genauso betroffen. Vorproduzenten/Zulieferer/Rohstofflieferanten verlieren Aufträge, entlassen Leute, die Kaufkraft sinkt.
    Staatliche Rettungsprogramme können auch nichts bringen. Sie retten die Unternehmen vielleicht kurzfristig. Holzmann war doch das beste Beispiel.
    Selbst wenn GM nicht untergeht, wird Opel die Auswirkungen zu spüren bekommen. Denn das amerikanische Rettungspaket ist daran geknüpft dass die Entwicklung nach Amerika verlagert wird. Investitionen die eigentlich für Rüsselsheim geplant waren…

    Und das ist nur ein Beispiel von vielen!

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