Was wäre wenn? Die Grenze

Was wäre, wenn eine Wirtschafts- und Energiekrise in Deutschland zu Unruhen führen würde? Was könnte passieren, wenn radikale Links- und Rechtsparteien das Land spalten? Diesen Fragen geht der Zweiteiler „DIE GRENZE“ in einem packenden Thriller nach: am 15. und 16. März in SAT.1. Zuerst wurde RTL dieser Film angeboten, doch die lehnten ab. Man will ja nicht in die Kritik kommen. Auf den Seiten von Sat1 http://www.die-grenze.de/was-waere-wenn/?ge=3 kann abgestimmt werden und zwar auf die Frage, in welchem Bundesland man dann lieber leben würde. Ich würde mich für Baden-Württemberg oder Bayern entscheiden. Allein schon wegen der grünen Lage und der Berge. Natürlich auch deshalb, weil es doch in diesen beiden Bundesländern immer noch weniger arbeitslose gibt. Ich bin gespannt auf den Film, denn ganz abwegig und realitätsfremd scheint dieser Gedanke wohl nicht zu sein.

mehr zu lesen gibt es auf www.zeitdiagnose.de man muss sich dort aber anmelden, doch das lohnt sich auf jeden fall. Daß die heutige BRD bis auf die Wurzeln verfault ist, wird erst verständlich bei näherer Betrachtung dieser Wurzeln. Wenn auch eine 60jährige Indoktrination vom Neubeginn Deutschlands in der sogenannten Stunde Null des Jahres 1945 redet, so muß dennoch auch die seit 20 Jahren wiedervereinigte BRD als ein Nachfolgestaat des Bismarck-Reiches von 1871 bezeichnet werden. Der sichtbarste Ausdruck dieser Anlehnung an 1871 war die Verlegung der Hauptstadt vom Rhein in das Zentrum der ehemaligen Bismarck-Schöpfung, Berlin. Wenn auch die damaligen Machthaber gegen die heutige politische Klasse eher wie honorige Gentlemen wirken – hier muß sogar ich die protestantischen Preußen in Schutz nehmen – , darf man sich nicht darüber hinwegtäuschen, daß das bald kommende Geschehen bereits 1871 gesetzt wurde. Bereits damals wurden, um einen Begriff von Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn zu gebrauchen – die Weichen falsch gestellt, deren Gleise nach 140 Jahren zum dritten Male und damit endgültig in den Abgrund führen.

Die Bismarck-Schöpfung des Deutschen Reiches existerte staatsrechtlich bereits mit dem Kalendertagwechsel des 1. Januar 1871 aufgrund der Erweiterung des Norddeutschen Bundes durch die südlichen Staaten. Die Verfassung des Deutschen Reichs, die mit Wirkung zum 1. Januar 1871 in Kraft treten sollte, musste zunächst durch den Bundesrat, den Reichstag des Norddeutschen Bunds und die süddeutschen Kammern genehmigt werden. Eine Deputation des Reichstags reiste anschließend ins Hauptquartier nach Versailles, um Wilhelm I. um die Annahme der Kaiserwürde zu bitten und so das Werk der Einigung zu vollenden. Der preußische König kam diesem Ansinnen am 18. Dezember 1870 nach, genau einen Monat später – auf Wunsch Wilhelms I. am 170. Jahrestag der Erhebung des Kurfürsten von Brandenburg zum König in Preußen vom 18. Januar 1701 – riefen die versammelten deutschen Fürsten und hohe Militärs im Spiegelsaal von Versailles Wilhelm I. zum „Deutschen Kaiser“ aus. (dhm.de)

  • hinweis

    Einen kritischen Hinweis auf diesen Film gibt es hier:

  • ich habe den film gerade gesehen und muss sagen, dass so eine situation voll der realität entsprechen könnte. terroristen sprengen oilpiplines. der kraftstoff steig innerhalb von ein paar stunden um über 30 prozent. die wirtschaftskrise ist in vollem gange. die regierung manipuliert in vollem gange und unterstützt die linken mit viel geld um die mehrheit zu erlangen. die rechten sollen verdrängt werden. die rostocker innenstadt versinkt im chaos. linke und rechte sind im gefecht.

  • willischn

    Beunruhigend

    Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf! Das
    sagte Erich Honecker, als sich die DDR längst im Endstadium befand.
    Dass zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall viele Deutsche selbst im
    Westen mit dem Wort „Sozialismus“ wieder positive Dinge in Verbindung
    bringen, ist erstaunlich.

    Offensichtlich scheinen die Erinnerungen an die Diktatur kollektiv
    zu verblassen, an Mauertote, Stasi-Bespitzelungen, Mangelwirtschaft
    und strikte Reisebeschränkungen. Und auch der Wert der Freiheit
    genießt derzeit einen beunruhigend niedrigen Stellenwert. Oder
    verhält es sich damit wie mit der Gesundheit, die viele erst
    schätzen, wenn sie verloren gegangen ist?

    Die Ostalgie-Welle wird jedenfalls politisch befördert von der
    Linkspartei, die sich bis heute nicht eindeutig von der Diktatur
    distanziert hat. Motto: verklären, verharmlosen und verniedlichen.
    Zugleich treffen linke Parolen wie „Reichtum für alle“ auf umso mehr
    dankbare Zuhörer, je größer die Kluft zwischen Arm und Reich wird.

    Nur: Dieses sozialistische Gerede ist gefährlich. Denn es käme
    einem Staatsbankrott auf Raten gleich, wenn das Sozialsystem so weit
    ausufert, dass die Wirtschaft erstickt. Den Karren ziehen schließlich
    noch immer motivierte Beschäftigte und risikobewusste Unternehmer –
    über die leider kaum jemand spricht.

    Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung

  • nordkrieger

    Hallo admin-, hallo allen hier im blog!
    Die Renaissance der Roten Socken kommt nicht von ungefähr. Ganz aktuell der Bericht der Arge:
    50% aller neu abgeschlossenen Arbeitsverträge sind befristet-, d.h.-, der Beschäftigte teilt für die Zeit seiner Beschäftigung sein Gehalt mit einer privaten
    Vermittlungsagentur. Das ist moderne Sklaverei.Es
    zählt nicht mehr-, wie lange und erfolgreich einer dies gelernt und das studiert hat :“Hire and fire!“
    ist hier wie in USA ganz normal.Betonkapitalismus
    stärkt natürlich auch immer seine ganz eigene Opposition. Das waren und sind immer schon die „Roten“ gewesen.Kein Wunder , daß in den Visonen
    und Prophetien immer von den „Roten“ die Rede ist-, die Europa mit Krieg (als anderer Weg der Politik/Clausewitz!) das alleinseligmachende Regierungssystem bringen wollen.
    Bleibt alle gesund-,
    seht zum Iran/Israel

    Gott zum Grusse