Zum Krisengipfel der EU – Rettungsschirm mit Hebelwirkung

Ein wichtiger Tag für die Eurozone. Man will den grossen Befreiungsschlag für den Euro. Krisengipfel 2 heißt Inflation die in eine Hyperinflation leitet. Die Gelddruckmaschinen wurden bereits angeworfen. Alles was da jetzt noch abläuft ist Makulatur. Die Finanzmärkte erwarten ein starkes Signal. Michael Winkler schreibt dazu einen sehr guten Artikel:Fällt der Euro, fällt die Merkel!

Die Dame in den häßlichen, grellbunten Hosenanzügen erzählt zwar, daß der crashende Euro Europa zum crashen bringe, doch das ZDF hat das eingeschränkt, daß der Euro wohl nur unser aller Kanzlerin zum Platzen bringen werde. Die Befreiung vom Euro sollte uns den Abtritt einer ohnehin ungeliebten Kanzlerin wert sein. Das ist nichts Persönliches, denn rein persönlich betrachte ich das Verschwinden dieser Selbstdarstellungs-Kanzler-Strohpuppe als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk.

Der Euro als Gemeinschaftswährung einer europäischen Wirtschaftszone war ursprünglich eine Idee der Nationalsozialisten. Hitler hatte das planen lassen, mit einer Zentralbank in Linz. Ich bin überzeugt, jene Planung hätte funktioniert. Statt eines größeren Frankreichs, das große Teile Europas als Kolonialreich gockelhafter Enarchen betrachtet, hätte es ein größeres Deutschland gegeben, eine internationale Wohlfahrtszone. Allerdings hätten zu diesem Europa nur die Nordstaaten gehört, insbesondere der Südosten Europas wurde explizit ausgeschlossen. mehr…

Der Stand am 22.Juli 2011 war dieser: Der Euro und sogar die EU wird auseinanderbrechen, auch wenn man sich heute auf eine weitere Hilfe für Griechenland über 109 Milliarden geeinigt hat.  Der EU Gipfel und die Entscheidung diesmal: Es geht nicht um Griechenland, es geht um Banken und Versicherungen, die unser Geld schon lange verzockt haben. Dass man die Wahrheit noch nicht sagen muss, hat man eine weitere Beruhigungspille verabrecht, das  die Märkte täuschen soll. Es wird auf Zeit gespielt. Viele Menschen heben ihr Geld bei den Banken ab und tauschen Papier in Gold und Silber um.

Kanzlerin: „Was wir in diesen Zeiten aufwenden, bekommen wir um ein Vielfaches  zurück.“

  • Die Europäische Zentralbank (EZB) und die politische Führung der EU versuchen, eine an sich unstable Private Kapital/Status-Vereinbarung zu stabilisieren –

    Gewinne sind privat aber Verluste sind öffentlich — man schob die Kosten der uneinbringlichen Forderungen und steigender Zinssätze auf den Rücken der Steuerzahler. Die Gewinne aus diesem neoliberaler Ausbeutezug waren private, aber die Kosten sind für Steuerzahler öffentlichen Lasten.

    Ein Wahnsinn, der arme immer ärmer macht und reiche immer reicher.

  • Irgendwer muss die Milliarden-Bürgschaften irgendwann auch bezahlen

    26.10.2011 – 11:30 Uhr, impulse, G+J Wirtschaftsmedien Hamburg (ots) – Griechenland könnte sich „kolonialisiert fühlen“, was dort eine Revolution auslösen würde / ‚impulse‘-Interview mit dem Aufsichtsratsvorsitzender der Heraeus Holding

    Hamburg, 26. Oktober 2011 – Ein Finanzausgleich in Europa nach deutschem Vorbild wäre für den Aufsichtsratsvorsitzenden der Heraeus Holding, Jürgen Heraeus, eine schlimme Fehlentwicklung. In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin ‚impulse‘ (Ausgabe 11/2011, EVT 27. Oktober) sagte Heraeus: „Alle tun heute so, als seien diese Milliarden-Bürgschaften nur Bürgschaften. Die werden natürlich irgendwann gezogen, dann muss das jemand bezahlen.“ Ein Finanzausgleich sorge nicht dafür, dass gespart werde, denn keiner will sich mit einer Restrukturierung belasten.

    Für Heraeus steht zwar das Weiterbestehen des Euros außer Frage, aber er hätte sich gewünscht, dass „man in der Vergangenheit neue Länder langsamer aufgenommen und vor allem eine ordentliche Due Dilligence durchgeführt“ hätte. Er hoffe, dass man daraus für die Zukunft gelernt habe, bevor neue Länder wie Bulgarien oder Rumänien aufgenommen würden.

    Die Situation in Griechenland bereitet Heraeus große Sorgen: „Was dort in den letzten Jahrzehnten versäumt wurde, kann nicht in zwei, drei Jahren aufgeholt werden.“ Es komme darauf an, dass Griechenland die notwendigen Reformen durchsetzt und die EU-Hilfen gezielt eingesetzt werden. „Wenn sich Griechenland allerdings kolonialisiert fühlt, wird es dort eine Revolution geben“, befürchtet Heraeus.

    Originaltext: impulse, G+J Wirtschaftsmedien

  • Das Risiko beim Euro-Schirm ist nicht mehr kalkulierbar“

    26.10.2011, 01:00 Uhr, aktualisiert 06:47 Uhr

    Gelingt der Befreiungsschlag im Kampf gegen die Schuldenkrise? Mit einem Mandat des Bundestages soll Merkel heute in Brüssel für die Euro-Rettung sorgen. Kritiker haben daran große Zweifel, selbst in der CDU.

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/das-risiko-beim-euro-schirm-ist-nicht-mehr-kalkulierbar/5737230.html

  • nordkrieger

    Freunde : Was wollt Ihr ? Die EU ist ein Zusammenschluss kapitalistischer Staaten . Und wenn etwas den Kapitalismus ausmacht , ist es der Sachverhalt -, dass Gewinne privatisiert und Verluste „sozialisiert “ werden . Nur so funktioniert „echter “ Kapitalismus .
    Gruss