Gold ist das beste Geld, das die Menschheit je hatte

»Gold ist das beste Geld, das die Menschheit je hatte und, wie es aussieht, jemals haben wird. Diese richtige und wichtige Botschaft gibt Daniel Eckert in seinem sehr lesenwerten Buch. Und daher wünsche ich mir, dass seine Schrift größtmögliche Verbreitung er-zielen wird.« Dr. Thorsten Polleit, Chefvolkswirt, Degussa Goldhandel GmbH- »Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen.« Alan Greenspan.

Unser Finanzsystem befindet sich im Zustand des Dauerdopings. Durch die Überdosis billigen Geldes droht der Zusammenbruch der Währungsordnung. Aber das aktuelle System ist nicht alternativlos. Daniel D. Eckert wirft einen unkonventionellen Blick auf die Geschichte des Geldes und zeigt: Der beinahe in Vergessenheit geratene Goldstandard bietet Rezepte, unsere Währung zu retten – und das Vermögen der Bürger zu bewahren. Schlüssig und anschaulich erläutert der Autor, wie der Wertanker Gold der kreditsüchtigen Weltwirtschaft neuen Halt geben kann. Ein origineller Anstoß zu einer hochbrisanten Debatte, unterhaltsam aufgeschrieben von einem der renommiertesten Wirtschaftsjournalisten in Deutschland. Alles Gold der Welt ist sicher nicht das letzte Buch zur Krise, aber das erste Buch zu einem monetären Neuanfang.

  • Goldgeld – Papiergeld – Freigeld

    „Der Staat setzt das Freigeld durch das Währungsamt in der Weise in Umlauf, dass er das bisherige Metallgeld zum freiwilligen Umtausch an den Staatskassen annimmt, und zwar al pari, für eine Mark in Gold eine Mark in Freigeld.
    Wer damit nicht einverstanden ist, mag sein Gold behalten. Niemand zwingt oder drängt ihn zum Tausch. Es wird ihm nur gesagt, dass nach Ablauf einer bestimmten Zeit (1-2-3 Monate) sein Gold kein Geld, sondern nur noch Metall, Gold, sein wird.
    Der Staat erkennt dann nur noch das Freigeld als gesetzliches Zahlungsmittel an seinen Kassen an. Gold und Silber sind dann dem Staat gegenüber nichts anderes als Waren – wie Holz, Tran, Guano, Eisen. Und wie man heute die Zölle, die Steuern, nicht mit einer Fuhre Stroh, mit einer alten Hose bezahlen kann, sondern nur mit dem vom Staat gemünzten Geld, so auch mit dem Freigeld.
    Im Übrigen braucht der Staat das Gesetz, den gesetzlichen Zwang nicht, um sein Geld auch dem Privatverkehr aufzuzwingen. Das überlässt er einfach der Macht der Verhältnisse. Der Staat stellt es jedem frei, Gold oder Silber in Tausch für Waren anzunehmen; er stellt es aber auch jedem frei, aus Gold und Silber Münzen von x-beliebiger Größe, Feingehalt oder Gewicht herzustellen und zu verkaufen. Den Handel mit Gold gibt er, wie den Handel mit jeder beliebigen Ware frei, vogelfrei. Er entzieht den etwa im Privatverkehr umlaufenden Münzen die staatliche Gewähr für Gewicht und Feingehalt. Mehr tut der Staat nicht, um das Gold aus dem privaten Geldverkehr zu werfen, mehr braucht er auch nicht zu tun. Es genügt.
    Wenn also jemand Gold in Zahlung nimmt, so wird er dieses immer zuerst in einer Scheideanstalt auf den genauen Feingehalt untersuchen lassen und die Kosten der Untersuchung bezahlen müssen. Dann muss er sich auch danach erkundigen, welchen Preis er selbst wieder beim Verkauf des Goldes erlösen wird, falls er Geld für irgendwelche Zahlung braucht. Und er muss sich auf große Preisschwankungen gefasst machen. Denn der Preis keiner Ware macht solche Sprünge wie das Gold nach seiner Entmünzung machen wird. Findet er dann, dass das eine kostspielige, langwierige Sache ist, so bleibt es ihm unbenommen, als reuiger Sünder in den Schoß des Staatsgeldes zurückzukehren.“

    Silvio Gesell (aus „Die Verwirklichung des Rechtes auf den vollen Arbeitsertrag durch die Geld- und Bodenreform“, 1906)

    Die Kunst, noch dümmer als der „Normalbürger“ zu sein, beherrscht die so genannte „Österreichische Schule“, die noch immer den „Goldstandard“ anbetet. Goldgeld wird schon mit Zinsgeld (fehlerhaftes Geld mit Wertaufbewahrungs(un)funktion) aus Papier aus dem Umlauf gedrängt; das Freigeld (konstruktiv umlaufgesichertes Geld ohne Kapitaleigenschaft) verdrängt alles Zinsgeld (ob aus Metall oder Papier) sofort aus dem Umlauf. Die Dummheit der „Normalbürger“ beruht bis heute auf der Religion:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/11/einfuhrung-in-die-wahrheit.html