Gold und Silber Nachfrage ist groß

Mittlerweile werden Gold Unzen über 1250 Euro gehandelt und auch verkauft, obwohl der Schalterkurs noch knapp unter 1000 Euro liegt. Es scheint so, als ob der Euro dem Dollar 1:1 steht. Wenn man die Charts anschaut verliert der Euro drastisch, er steht im Moment auf 1,2383. Das Vertrauen scheint nun ganz verloren zu sein. Die Ansprache der Bundeskanzlerin (hartgeld.com) für eine Währungsreform ist ausgeblieben. Nun wird weiter spekuliert, obe es am Samstag oder Sonntag soweit wäre. Nach dem Zusatz auf den entsprechenden Seiten ist es auch am kommenden Pfingstwochenende möglich.

Comex Gold-Futures sind heute Mittag unter leichten Verkaufsdruck gekommen, Händler schrieben einige Buchgewinne in das Wochenende. Aktien waren seit Juni 09 auf ein frisches Allzeithoch von $ 1,249.70 pro Unze gekommen. Gold war bis Juni 6,20 $ bei $ 1,223.00 pro Unze berechnet. Die leichten Verluste in Gold werden etwas von niedrigeren US-Aktienindizes begrenzt, niedrigere Preise für Rohöl und ein wechselnder US-Dollar, inmitten anhaltender Unsicherheit in Bezug auf was man über das Wochenende mit der Europäischen Union der Schuldenkrise sieht, das Spiel sei aus dem Euro gekommen. Allerdings, wenn es starken Druck

durch den Verkauf am Montag geben sollte, und trotzdem einen fest schließenden Freitag ergibt, dann ist ein technisch bearish „Key Reversal“ down auf dem Tageschart für Gold im Juni bestätigt. Das wäre eine frühe Ahnung, dass ein kurzfristiger Markt nach oben vorhanden ist, oder dass eine erhebliche Preiskorrektur im Gange sein kann.

  • Lasst beim Kauf VORSICHT walten!
    Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten der Fälschung. Im ersten Fall wird der Gold-Gehalt des gefälschten Gold-Barrens durch Metalle wie Kupfer oder Palladium gestreckt. Das heißt der Barren enthält nicht Feingold mit einer Reinheit von 999,9 Promille, sondern nur 900 Promille und zum Teil noch viel weniger. Stichproben-Käufe auf ebay haben ergeben, dass ein Großteil der dort angebotenen Gold-Barren mit dieser Methode gefälscht wurde.

    Die zweite Methode der Fälschung ist, den Barren mit einem Kern aus dem Metall Wolfram zu füllen. Die Hülle des Barren besteht weiter aus Feingold. Bei einer Analyse des Feingold-Gehalts des Barrens wird nur Material der Hülle abgetragen und einer Analyse unterzogen. In diesem Fall würde die Fälschung nicht auffallen.

    Wolfram wird deshalb von den Fälschern verwendet, weil die Dichte von Wolfram und Gold in etwa gleich hoch sind. Die gleiche Volumeneinheit Gold wiegt in etwa soviel, wie die gleiche Volumeneinheit Wolfram. Ein Blei-Kern würde beispielsweise dadurch auffallen, dass der Barren bei gleichem Gewicht eine höhere Wasserverdrängung (und damit einen höheren Auftrieb) hätte, als ein echter Gold-Barren (Archimedisches Prinzip).

    Der Aufwand für die Fälschung mit Wolfram würde sich wohl nur für große Gold-Barren lohnen. Es waren in den gemeldeten Fällen die 12,5 kg Barren, die einen Wolfram-Kern enthielten. Lohnend erscheint dieses Verfahren also nur für Barren mit einem Gewicht von 400 oz (London Good Delivery Barren), von 100 oz (COMEX-Standardbarren) und 1 kg-Barren. Wolfram hat mit über 3.400 Grad Celsius einen mehr als dreimal so hohen Schmelzpunkt wie Gold.

    Bei Gold-Münzen würde diese Methode der Fälschung neben dem erheblichen Aufwand noch durch die physischen Eigenschaften der Gold-Münze erschwert. Ein 1oz Philharmoniker ist lediglich 2 mm dick und die anderen 1 oz Gold-Münzen 3 mm. Schon allein durch die Prägetechnik muss die Goldschicht auf beiden Seiten der Münze so groß sein, dass an der tiefsten Stelle der Prägung nicht der Wolfram-Kern sichtbar würde.

    Eine Fälschung von Gold-Münzen mit Hilfe von Wolfram kann deshalb schon aus rein technischen Überlegungen ausgeschlossen werden.

    Das schreibt ein Fachmann