Moody´ setzt Portugal auf Ramsch+++Eilmeldung+++

Vier Stufen auf ein Schlag Wie eben das Handelsblatt meldet, stuft Moody´s jetzt Portugal auf Ramschniveau! Der Euro reagiert mit Kursverlusten und das freut den Goldbesitzer. Innerhalb kurzer Zeit ist der Goldpreis pro Unze um fast 20 Dollar gestiegen. Was diese Abstufung bedeutet, dürften jetzt besonders die spanischen Banken zum Zittern bringen. Will man jetzt  wieder Rettungsschirme aufspannen oder ist jetzt die Luft aus dem Tricksen heraus. Nichts geht mehr?

Die Politiker schimpfen auf die Rating Agenturen, doch für uns Bürger haben diese Agenturen erst den Einblick in diese Betrügereien geboten. Danke Ratingagenturen.

Es gibt viele, die ganz anders kommentieren, sie meinen eher, dass dies alles gesteuert wird und zwar durch die Politik. Ich glaube dass das so nicht ist. Die zittern doch eher vor den Herabstufungen.

Walter Eichelburg von Hartgeld.com meint zum Goldpreis: Alles über $1600 dürfte das System kaum überleben…

  • Susanne Snooser

    Minnesota ist nur einer von vielen im Grunde längst bankrotten Bundesstaaten der USA.

    Dennoch behält die USA immer noch die bestmögliche Bonitätsstufe von AAA, ein klares Zeichen für die Seriosität und Rechtschaffenheit von Ratingagenturen.

  • Stimmt allerdings. Minnesota hat am Freitag die Zahlungsunfähigkeit erklärt. Öffentliche Einrichtungen wie Museen,
    Zoos und Nationalparks wurden geschlossen, Bauarbeiten an öffentlichen Gebäuden und Straßen eingestellt, 22.000 staatliche
    Angestellte bekommen keinen Lohn mehr – und das vorerst auf unabsehbare Zeit.

    http://krisenfrei.wordpress.com/2011/07/06/der-flachenbrand-wird-muhsam-aufgehalten/#more-1515

  • Die „bösen Rating-Agenturen“

    Ein „Spitzenpolitiker“ in einer kapitalistisch pervertierten Marktwirtschaft (Zinsgeld-Ökonomie), der sich über die „bösen Rating-Agenturen“ beschwert, gleicht einem Autofahrer, der die „böse Tankanzeige“ dafür verantwortlich macht, dass sein Benzinvorrat zur Neige geht. Der „Benzinvorrat“ ist das „Vertrauen der Anleger“, und ein „Spitzenpolitiker“ hat im Grunde nichts anderes zu tun, als dieses zu erhalten, damit nicht das passiert, was der „Jahrhundertökonom“ Sir John Maynard Keynes als „Liquiditätsfalle“ beschrieb: der irreversible Zusammenbruch des Geldkreislaufs und damit der gesamten Volkswirtschaft.

    Dass es in einer Zinsgeld-Ökonomie (zivilisatorisches Mittelalter) keine wie auch immer geartete Finanz- oder Wirtschaftspolitik gibt, um eine Liquiditätsfalle generell zu verhindern, solange unsere seit jeher fehlerhafte Geld- und Bodenordnung so ist, wie sie noch ist, weiß der „Spitzenpolitiker“ nicht, denn das hatte Prof. Dr. J. M. Keynes von der ehrwürdigen University of Cambridge wohlweißlich verschwiegen, um seine „Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes“ verkaufen zu können. Keinem anderen Wirtschaftsexperten ist es je gelungen, die hohe Politik so gut zu beschäftigen.

    Weil aber der „Spitzenpolitiker“ schon erahnt, dass die einzig denkbare Lösung des Problems, die Natürliche Wirtschaftsordnung (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus), alles, was wir heute als „hohe Politik“ bezeichnen, überflüssig macht, bleibt ihm vorläufig nichts anderes übrig, als über die „bösen Rating-Agenturen“ zu schimpfen. Doch verglichen mit den Flüchen, die unsere „liebe Priesterschaft“ von sich gibt, wenn man sie zurück ins Paradies befördern will, ist das Gezeter der Politiker natürlich nur ein laues Lüftchen:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/07/die-ruckkehr-ins-paradies.html

  • Nach Portugal-Herabstufung. EU erwägt Maulkorb für Ratingagenturen. EU erwägt Maulkorb für Ratingagenturen. Im Streit über die Urteile der Bonitätswächter fährt die EU-Kommission schwere Geschütze auf: Die Bewertung der größten Euro-Sorgenkinder könnte verboten werden. Auch Bundesfinanzminister Schäuble wettert gegen das „Oligopol“ der Agenturen. Im Streit über die Urteile der Bonitätswächter fährt die EU-Kommission schwere Geschütze auf: Die Bewertung der größten Euro-Sorgenkinder könnte verboten werden. Auch Bundesfinanzminister Schäuble wettert gegen das „Oligopol“ der Agenturen.