Täglich widersprüchliche Meldungen zu Gold

Neuste Studie, die veröffentlicht wurde: Weltweite Nachfrage nach Gold sinkt. Besonders stark ist im zweiten Quartal 2009 die Nachfrage nach Gold-Schmuck eingebrochen. Als Ursache gilt der globale wirtschaftliche Abschwung. Als Hoffnungsmarkt entpuppt sich immer mehr China. (diepresse.com) Andere Berichten von einem Aufschwung in der Wirtschaft und in anderen Blättern liest man, dass Massenentlassungen im Herbst anstehen.

Dann wieder eine Meldung am selben Tag: Angesichts des leichten Wachstums der deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal sieht Weber zwar die Talsohle erreicht, aber „was wir jetzt an Erholung sehen, ist zu einem Großteil auf die staatlichen Stützungsmaßnahmen – die lockere Geldpolitik, die Hilfen für den Bankensektor und die Konjunkturprogramme – zurückzuführen“. news
Asiatische Zentralbanken werden Goldkäufe verstärken. In der vergangenen Woche überraschte die Europäische Zentralbank mit Bekanntgabe eines neuen Abkommens, das die Goldverkäufe der beteiligten Banken über einen Zeitraum von 5 Jahren auf 400 t im Jahr beschränkt, also 100 t p.a. weniger als beim letzten Abkommen. Die wahrscheinlichsten Verkäufer sind kleine Zentralbanken und auch die EZB, sollte der Goldpreis in Euro deutlich ansteigen und der Wert über 15% der gesamten Reserven liegen. Der größte Verkäufer ist der IWF, doch auch ein Verkauf dieser 403 t Gold wird eine hohe Lücke zur Obergrenze von 2.000 t aus dem Abkommen bleiben. Die Stimmung in dem Sektor hat sich geändert und man kann davon ausgehen, dass asiatische Zentralbanken eher zu Goldkäufen bereit sind als zu -verkaufen. Die chinesische Zentralbank meldete im April, dass man die Goldreserven seit 2003 um 454 t auf 1.054 t erhöht habe. Somit ist China im Besitz der sechstgrößten Goldreserve der Welt. Analysten gehen davon aus, dass die europäischen Zentralbanken ihre Goldreserven wahrscheinlich nicht vergrößern werden, eine Erweiterung der Verkäufe sind jedoch ebenso unwahrscheinlich. (goldseiten.de)

Wenn man dann Michael Winklers Phasenzähler ansieht, weiss man wo wir stehen und was noch kommt.

  • Chiron

    Wieso sehen wir überall negative Anzeichen und gleichzeitig wird optimistisch geredet?

    Schauen wir mal auf die Börse! der Markt wird stärker durch Phantasie beeinflusst, als durch zahlen. Und ein Verlust ist es erst wenn man verkauft!

    Leider hat sich dieser Strategien wohl die Politik bedient! „Eine Rezession müssen wir erst fürchten wenn die Leute sparen! Also erzählen wir ihnen einfach es gibt keinen Anlass zur Sorge und sie werden es durch ihre Kaufkraft schon abschwächen!“ Und wenn es dann noch immer nicht klappt ist es ja noch keine Katastrophe! Dann müssen wir halt nur anders dagegen steuern!

    Warum wollen sie nicht verstehen, dass man zwar Probleme eine zeitlang vor sich herschieben kann, sich dann aber darum kümmern muß?

    Mir bleibt nur die Frage: Können oder wollen sie es nicht verstehen?

  • sony

    Zuerst wird der Silberpreis unaufhaltsam steigen. Im Moment wird alles nur durch Manipulationen gehalten. Es dauert aber nicht mehr lange, dann geht auch denen die Luft aus.