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Vorsicht: Gauner auf dem Goldmarkt

Ich würde auf keinen Fall Gold kaufen, das ich anschliessend nicht in Händen halte. Dadurch dass alle nach Gold rufen, machen sich viele in diesem Bereich breit, die nicht seriös sind. Goldgauner machen mit der Euroangst Geschäfte. Sie verkaufen kein Gold sondern nur Papier. Schwarzgeld Inhaber werden leicht von ihrem Geld entledigt. Eine Anzeige wird von denen wohl nicht gemacht, denn dann würden sie ja nachweisen müssen, woher sie das Geld haben. Die Firma KB Edelmetall wurde von Frontal 21 aufgespürt. Ein Interessanter Bericht über diese türkische Firma. Sogar Banken sind schon darauf hereingefallen. Wer weiß, wie toll dreißt noch weitere Verbrecher Goldanlagen verkaufen.

Die Sorge vor einer neuen Geldschwemme aus den USA und die daraus resultierende Schwäche des Dollars treiben den Goldpreis weiter an. Die Feinunze kostet erstmals mehr als 1350 Dollar. Der Goldpreis hat am Donnerstag mit einem Sprung über die Marke von 1350 Dollar seinen Höhenflug fortgesetzt. In der Spitze kletterte der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) des Edelmetalls auf knapp 1365 Dollar. Damit wurde der Rekord vom Vortag klar übertroffen. Seit Ende 2009 hat Gold inzwischen knapp ein Viertel an Wert gewonnen. Zuletzt beschleunigte sich der Höhenflug. Händler begründen den jüngsten Schub mit der Aussicht auf eine weitere Geldschwemme der Notenbank und der anhaltenden Dollar- Schwäche. Hintergrund der Dollar-Schwäche ist die Erwartung an den Märkten, dass die US-Notenbank Fed ihre bereits sehr expansive Geldpolitik wegen der Abschwächung der Konjunktur noch weiter lockern könnte und damit die Geldschwemme noch größere Ausmaße annimmt. Erst am Dienstag hatte die japanische Zentralbank den Leitzins gesenkt und neue Anleihenkäufe beschlossen. (handelsblatt.com)

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Die geheime Goldpolitik

Weder Inflation noch Pleiten lassen Gold wertlos werden. Damit steht es in direkter Konkurrenz zum staatlichen Papiergeld, das sich in der Geschichte oft genug als unbeständig erwiesen hat. Ein nicht steigender Goldpreis signalisiert den Anlegern, dass alles in Ordnung ist und dass keine Inflation droht. Deswegen intervenieren Zentralbanken seit dem 5. August 1993 systematisch im Goldmarkt.
Die mithilfe der großen Zentralbankgoldbestände durchgeführten Interventionen wurden nicht öffentlich gemacht, es gibt aber eine Vielzahl an Spuren und Hinweisen. Die gut gemeinte Wirkung kehrte sich bald um: Die Interventionen ermöglichten zu niedrige Zinsen und trugen so zur Blasenbildung an den Finanzmärkten bei. Mittlerweile bildet die globale Wirtschaft eine Megablase. Ein hohes Kreditniveau bedroht Ersparnisse und Wirtschaftskraft.

Während der Finanzmarktkrise 2008 drohte der vollständige Kollaps. Neben vielen offen durchgeführten Rettungsmaßnahmen hat der gezielt geschwächte Goldpreis den Anlegern die Beherrschbarkeit der Krise suggeriert. Die Schulden aber haben seitdem nicht ab-, sondern zugenommen. Dimitri Speck schildert die spannende Entwicklung am Goldmarkt der letzten Jahre, beleuchtet die Funktionsweise von Blasen und zeigt die möglichen Folgen der aktuellen Megablase auf.

Erstmals wird im Detail gezeigt, wie die Zentralbanken den Goldpreis steuern.
Hier das Buch – Gebunden, 329 Seiten, zahlreiche Abbildungen

 

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Goldpreis sackt nach unten

Was ist wohl die Ursache für den plötzlichen Einbruch des Goldpreises von über 1220.- Dollar um über 60 Dollar pro Unze nach unten? Nach der Bekanntgabe des Arbeitsmarktberichts ging es auch am Gold- bzw. Devisenmarkt hoch her. Ist der jüngste Einbruch des Goldpreises Zeichen für eine Blase, die geplatzt ist oder einfach nur eine überfällige Korrektur? Einige sprechen von einem Absturz wieder unter $ 1000, aber angesichts der Dollar-Situation, bleibt die Weltwirtschaft in einem Chaos, und vielleicht weiterhin eine verdeckte Goldmarkt Unterstützung insbesondere aus China, das ist vielleicht nicht das wahrscheinlichste Szenario. Aber Gold wird oft verwechselt mit Spekulationsobjekten. Eine Korrektur in einer kontinuierlichen Verteuerung scheint das Konzept Gold für einige jetzt erträglich. Die Frage ist, wie tief die Korrektur werden kann , bevor der Kurs standhaft bleibt – oder ist dies bereits geschehen?