Kommt die zweite Schockwelle bei den Banken?

Die nächste Runde der Bankenkrise wird sicher bald eingeleitet. Die Zinsen werden steigen, was dann noch mehr Firmenpleiten nach sich ziehen wird. Möglicherweise wird es nicht mehr lange dauern, ehe auch in den Massenmedien das Thema Bankenkrise wieder ganz oben auf dem Titelblatt zu sehen sein wird. Dem jüngsten Monatsbericht zufolge rechnet die EZB frühestens Mitte 2010 mit einem neuen Wirtschaftsaufschwung. Die Hoffnung auf eine Besserung könnte aber durch eine neue Schockwelle im Bankensektor schnell zunichte gemacht werden. Zwar geht selbst EZB-Finanzstabilitätsexperte Krusec davon aus, dass die Banken in der Eurozone zumindest für das Jahr 2009 ausreichend kapitalisiert seien, um die anstehenden Verluste zu verkraften. Die große Unbekannte sei aber das Jahr 2010. Da dürfte so ziemlich alles am Boden sein.

Ein Sommer der Entscheidung…
Sehr spannend wird es insofern schon in den kommenden Monaten, wenn die Verantwortlichen in den Unternehmen schlussendlich entscheiden, ob Kapazitäten und Beschäftigung an die dauerhaft veränderte Marktlage angepasst werden müssen. Anders formuliert, Massenentlassungen, Insolvenzen und signifikante Einkommenseinbußen werden alles andere als dazu beitragen, eine nachhaltige Stabilisierung des geschwächten Bankensektors zu unterstützen. Wer noch die Möglichkeit hat sollte sich wenigstens noch ein wenig mit Gold eindecken. Hier die aktuellen Goldpreise im An- und Verkauf.

Goldpreise 8.40 Uhr heute:
Goldbarren 1.000 g EK 21,390.00 VK 21,990.00
Goldbarren 500 g EK 10,695.00 VK 11,015.00
Goldbarren 250 g EK 5,347.50 VK 5,557.50
Goldbarren 100 g EK 2,139.00 VK 2,232.00
Goldbarren 50 g EK 1,069.50 VK 1,123.50
Goldbarren 31.10 g EK 654.75 VK 722.75
Goldbarren 20 g EK 427.75 VK 459.75
Goldbarren 10 g EK 214.00 VK 238.50
Goldbarren 05 g EK 107.00 VK 128.00

  • enzo

    Die Finanzkrise ist schon längst eine Krise der Staatshaushalte. Das wird richtig übel.

  • enzo

    Als erste große Pleitekandidaten für einen Staatsbankrott innerhalb der EU gelten Irland, England und Italien. Muss erstmal ein Kandidat dran glauben, brechen alle Dämme. Das Wasser bahnt sich unaufhaltsam seinen Weg. Alles was im Weg steht wird weggerissen und vernichtet. Im Moment flutet man die Märkte noch mit frischem Geld. Aber wie lange geht das noch gut? Wann kommt die große Inflation?

  • emilkrueger

    Am Ende werden die derzeitigen Regierungen mit dem Lügen und Beschwichtigungen gar nicht mehr nachkommen,
    jede Lüge heute verkündet wird morgen von der Realität dementiert, jede Erklärung morgens verliert abends
    ihre Glaubwürdigkeit und am Ende eine Stunde nach dem Verkünden.
    Es geht nicht mehr lange…