Nur neue Euro-Scheine = Inflation

Vielleicht ist es dem Einen oder Anderen schon aufgefallen, dass es derzeit fast nur neu gedruckte Euroscheine gibt? Besonders die 50.- Euro Scheine. Sind die Druckmaschinen angelaufen? Das hätte fatale Folgen und wäre ein schlechtes Zeichen für unser erst begonnenes Jahr.

Was bedeutet es, wenn mehr Geld gedruckt und in den Umlauf gebracht wird? Wenn die EZB tatsächlich zusätzliche Scheine drucken würde, wäre der Euro immer weniger Wert. Die Preise würden sich inflationsmäßig erhöhen. Das kan sich steigern wie in den Jahren 1929. Da kostete ein Brot eine Million und mehr. Wenn man dann am anderen Tag zum Bäcker ging kostete es schon 2 Millionen.

In einem Forum ist zu lesen: Es werden wie wild Euro-Scheine gedruckt: Der Grund meines Schreibens ist folgender: Ich arbeite als Fachverkäufer in einem Handyladen. Seit einigen Monaten (genaugenommen seit Oktober 2008) fällt mir auf, daß neurdings mit lauter frisch gedruckten Euroscheinen bezahlt wird. Das ist daran zu erkennen, daß die letzten beiden Ziffern der Seriennummern immer um 9 Zähler auseinanderliegen – ist bei Euro-Banknoten welche hintereinander gedruckt werden offensichtlich so.Mir selbst ist es daran aufgefallen, daß wenn ich selbst größere Geldmengen abhebe (ich räume jeden Monatsanfang mein Girokonto bis auf das Nötigste ab), das gleiche Phänomen festgestellt habe. Vor allem bei 50€ Scheinen der Serie X fällt das besonders ins Gewicht. Wie gesagt, das ist erst seit knapp 3 Monaten so, also just zu dem Zeitpunkt, als sich die Finanzkrise aufgrund des Lehman-Bankrotts weltweit massiv verschärfte. Eigentlich kann ich mir das rein technisch nicht so recht erklären, denn bisher wäre mir nicht bekannt, daß die EZB auch schon massiv Geld druckt – zumindest ist auf Ihrer Website darüber noch nichts zu lesen. Vielen meiner Kunden mit welchen ich spreche fällt das ganze allerdings auch auf. Der Geldautomat spuckt ausschließlich brandneue Euronoten aus und alle mit der Kennung „M“ für Portugal. Schaut einfach mal nach und achtet darauf.

  • geldundgold

    Diese Krise kann man nicht mir der von 1929 vergleichen. Sowas außergewöhliches hat noch keiner erlebt. Keine Regierung kann sich an vergangene Reaktion halten. Sie müssen sich eine neue Zukunft einfallen lassen. Ich denke, dass es den Euro nocht mehr lange geben wird. Hoffentlich haben die noch unsere alte D-Mark.

    Man liest eben auf Hndelsblatt: Experten rechnen mit steigenden Preisen. Anleger flüchten ins Gold. Die starke Kurserholung des Dollars hat den Goldpreis ausgebremst. Traditionell entwickeln sich Gold und die US-Währung entgegengesetzt. Allerdings kostet das Edelmetall mit rund 847 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) noch fast 100 Dollar mehr als Anfang Dezember. Einige Experten erwarten nun sogar, dass Gold seine alte Rekordmarke, die es im März 2008 mit gut 1 030 Dollar erreicht hatte, überbieten wird. (handelsblatt.com)

  • MM

    Meines Wissens wird Geld ständig vernichtet und neugedruckt, sonst hätten mit der Zeit alle nur zerflatterte Scheine in der Brieftasche.

  • melissa

    Das ist auch eine Möglichkeit, an die ich aber eher nicht glaube. Woher wollen die alle so viele Milliarden hernehmen, die sie verteilen?

  • Sonnybee

    Es wird aber fleissig Geld gedruckt! Man liest in renomierten Zeitungen und Medien: Dann drucken wir doch einfach Geld. In der Finanzkrise sind die Zentralbanken zu einem mächtigen Player im Milliardenspiel geworden. Eine Macht, die einzig auf dem Vertrauen in das Papiergeld beruht. Ein schwaches Fundament. Der Starke hilft in der Not dem Schwachen. In den letzten Jahrzehnten lernten wir, dass die Privatwirtschaft der Starke, und der Staat der Schwache ist. Jetzt hat sich diese Wahrnehmung gedreht. (boerse.ard.de)