Spaniens Wirtschaft schrumpft um über 3,6 Prozent


Am schlimmsten ist es in Spanien. Immobilien werden verschleudert, weil keiner mehr die Raten zahlen kann. Baufirmen sind Pleite und können Bauprojekte nicht fertig stellen. Nun hat man auf Vermietung umgestellt, weil so gut wie nichts mehr verkauft werden kann. Villen und Fincas sind ab 300 Euro zu mieten. Immorola und Idealista präsentieren unglaubliche Angebote. Die spanische Regierung hat ihre Konjunkturprognose drastisch nach unten korrigiert. Die spanische Regierung hat ihre Konjunkturprognose drastisch nach unten korrigiert. Danach wird die Wirtschaft in Spanien in diesem Jahr um 3,6 Prozent schrumpfen, 2,0 Prozentpunkte mehr als nach der bisherigen Vorhersage. Für 2010 erwartet Madrid einen Rückgang um 0,3 Prozent. Nach der am Freitag vom Kabinett verabschiedeten Prognose wird es erst 2011 wieder ein Wachstum von 1,8 Prozent geben. Für 2012 wird eine Wachstumsrate von 2,7 Prozent erwartet. Die Arbeitslosenrate soll in diesem Jahr auf im Durchschnitt

17,9 Prozent und 2010 auf 18,9 Prozent steigen. Spanien hat die höchste Arbeitslosigkeit in der EU. (nzz.ch) Es ist zu überlegen, nach Spanien auszuwandern. Wer weitere Infos will HIER klicken.

  • derdpeer

    In spanischen Zeitungen liest man heute aktuell: Nachdem viele Hauskäufer entlang der Küste ihre Hypothek nicht mehr bedienen können, fallen Tausende von Objekten zur Zwangsversteigerung an die Bank oder die Sparkasse zurück. Es ist ein riesiger Stock an Immobilien, den Finanzinstitute derzeit zu Geld machen müssen. Immobilienmaklern an der Costa Blanca ist eine harte Konkurrenz erwachsen.
    „Während Immobilien von Banken und Sparkassen zu 100 Prozent finanziert werden“, weiß Regina Taylor, langjährig erfahrene Maklerin in Torrevieja, „erweisen sich Immobilien auf dem freien Markt leider nicht immer als kreditwürdig.“ Angesichts der vielen Versteigerungsobjekte sieht sie über Jahre schwere Zeiten für Immobilienmakler voraus.
    Häuser aus Zwangsversteigerungen können sich für den Käufer als Schnäppchen erweisen. „In diesem Geschäft“, sagt Steffen Krabs von Petra Hönig Inmobiliaria in Ciudad Quesada, „sitzen Banken und Sparkassen am längeren Hebel, es ist schwer, Paroli zu bieten.“ Sein Eindruck: Es kaufen zunehmend Norweger und Deutsche ein Haus an der Costa Blanca, nachdem „die Preise gefallen sind und dieses Jahr wahrscheinlich noch einmal zehn Prozent runter gehen“.
    Angesichts der Schwierigkeiten für „Käufer, die nicht über höheres Eigenkapital verfügen“, eine Hypothek zu erhalten, kennt Steffen Krabs viele Fälle, in denen der Käufer „sich sein Wunschobjekt nötigenfalls in Deutschland finanziert“.
    Werner Lorenz von Bennecke in Orihuela Costa kennt die Problematik: „Banken und Sparkassen geben bevorzugt Kredite heraus, wenn man ein Objekt von ihnen kauft.“ Der dynamische Immobilienmakler kann schwer nachvollziehen, dass es „genügend Kunden gibt, die angesichts eines EU-Leitzinses von niedrigen 1,6 Prozent ein Haus kaufen“ wollen. Die Crux: „Kreditgeber sitzen wie Glucken auf ihrem Geld“.