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Anti Stuttgart21 nicht aufgeben

Zäh durchhalten und weiter demonstrieren, auch wenn man meint, dass es nicht fruchtet. Ganz Baden-Württemberg und auch solidarisch Gesinnte sind aufgefordert zu helfen. Es geht mittlereile micht nur um den Bahnhof in Stuttgart, sondern darum, dass wir in eine Diktatur schlittern und bereits mitten drin sind. Wir dürfen das nicht zulassen. Im Fall Sarrazin sieht man ganz genau, wie das Maulverbot und die angebliche Demokratie funktioniert. Stur hält die Landesregierung an Stuttgart 21 fest. Doch die die Angst vor einer Wahlschlappe im März verunsichert sie. Jetzt zeigen wir ihr, dass die Baden-Württemberger ein Prestigeprojekt ohne verkehrspolitischen Nutzen nicht dulden.

Unterzeichnen Sie den Appell an Ministerpräsident Mappus, den FDP-Fraktionsvorsitzenden Hans-Ulrich Rülke und den SPD-Vorsitzenden Nils Schmid!

Der Honigmann informiert: Wir bitten unbedingt um Verbreitung dieses Artikels in allen Medien. Denn in diesem Artikel steckt politischer Sprengstoff!!! Ein Gastbeitrag von Jens Loewe, über Ronald Pabst von „Mehr-Demokratie e.V.“ In Stuttgart soll derzeit das Milliardenprojekt Stuttgart 21 unter allen Umständen verwirklicht werden. Gleichzeitig wächst der Widerstand täglich. Der Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, Wolfgang Schuster, teilt dazu knapp mit, so z.B. in den Stuttgarter Nachrichten v. 13.8.2010, dass der Beschluss durch alle Gremien ging und damit demokratisch legitimiert sei. Dazu gibt es jedoch handfeste Gegenargumente. Die folgenden Argumente sind als ein Beitrag zur Klärung dieser Frage zu verstehen. Dazu ist es dringend erforderlich, zunächst allgemein den Begriff Demokratie zu definieren. Eine Bestandsaufnahme tut Not!

Noch !! Tage bis zur Landtagswahl in Baden-Württemberg.

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Schwabenstreich gegen unterirdischen Bahnhof

Proteste gegen Stuttgart 21 gehen weiter! Es werden immer mehr Menschen, die zur Demo kommen. In Stuttgart haben am heutigen Samstagabend erneut Hunderte Demonstranten gegen das Großprojekt Stuttgart 21 demonstriert. Leute macht mit!!! Es geht nicht nur um den Bahnhof, es geht um unsere Demokratie!!

Die Demonstranten protestierten am Nordflügel des Bahnhofsgebäudes, der als erstes Abgerissen werden soll. Initiator der Demonstration war das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21. Auch SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer und der Schauspieler Walter Sittler sollen an der Demo teil genommen haben.

Das umstrittene Projekt Stuttgart21, bei dem der Bahnhof durch einen unterirdischen Bahnhof ersetzt werden soll, verschlingt immense Gelder. Bereits während der Planung sind die Kosten um 1,5 Milliarden Euro, auf 4,1 Milliarden gestiegen.

Der Beginn der Abrissarbeiten am späten Samstagabend des 31. Juli ist eine unglaubliche Provokation und Barbarei seitens der Bahn und der Politik, die dieses Verhalten deckt.

„Die Steine des Nordflügels können wieder aufgebaut werden – der Frieden und der Glauben an Gerechtigkeit und Anstand in dieser Stadt jedoch nicht mehr. Der 31. Juli 2010 wird in dieser Hinsicht ein ganz schwarzes Kapitel in der Stadtgeschichte darstellen,“ sagt Gerhard Pfeifer vom Aktionsbündnis. (BUND Regionalgeschäftsführer)

Stuttgart 21 ist nicht gegen die immer größer werdenden Ablehnung der Bürger in der Stadt, in der Region und im Land durchsetzbar. Diese Erkenntnis wird kommen, auch wenn an einem potentiellen Weltkulturdenkmal die nächsten Tage schwerer Schaden zugefügt werden sollte.

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Krisenmelder

Deutschland wacht auf


Der Bahnhof ist von schwarzen Polizeieinheiten abgeriegelt. Es sollen keine Demonstranten eindringen können. Bahn-Fahrgäste sind verunsichert. Doch die S21-Gegner befinden sich auf der Straße und auf den Plätzen rings um den Bahnhof. Dann beginnt die Zauninstallation. So ähnlich muss es auch beim Mauerbau in Berlin zugegangen sein. Bilder, die unsere moderne Demokratie symbolisieren.

Die Deutschen proben den direktdemokratischen Aufstand! Diese Überschrift findet man in den Schweizer Zeitungen. Die heutige Großdemonstration in Stuttgart legte den gesamten Innenstadtbereich lahm. Demo gegen den Bau des unterirdischen Bahnhofes und den Abriss des alten Bahnofes. Zur Demo waren 16.000 Menschen angemeldet, doch es waren weit aus mehr.