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Bankenpleiten

Schulden: Die ersten 5000 Jahre – David Graeber

David Graeber, geb. 1961 in den Vereinigten Staaten, unterrichtete bis zu seiner umstrittenen Entlassung 2007 als Anthropologe in Yale und lehrt seither am Goldsmith-College in London. Er ist bekennender Anarchist und Mitglied der „Industrial Workers of the World“. Sein Vater hat im Spanischen Bürgerkrieg gekämpft, und er selbst hat fast zwei Jahre in einer direkte Demokratie praktizierenden Gemeinschaft auf Madagaskar gelebt. Graeber ist ein Vordenker der Occupy-Bewegung. Das System der Schuldenwelt ist nicht länger kontrollierbar. Es kann so nicht weiter gehen.

 

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Deutschland

Immobilien bieten keine Sicherheit

Ich möchte nun noch einmal auf das Anliegen der vielen Häuslebesitzer eingehen. Die Vorstellung ist weit verbreitet, dass nach einem Staatsbankrott auch die privaten Schulden getilgt wären. Das ist aber ein grosser Irrtum, dem so manchem schlaflose Nächte bereiten wird. Besonders gefährdet sind Immobilien, die finanziert sind, aber auch bezahltes Eigentum ist vom Staat nicht sicher. Gesetze können über Nacht geändert werden, so dass Eigentum nicht mehr Eigentum ist. In unsicheren Zeiten ist es besser in Miete zu wohnen, aber auch da gibt es keine Sicherheit. Das beständigste ist und bleibt der Wandel. Den Satz sagte meine Oma immer „Nichts ist beständiger als der Wandel“ Man kann sich eben nur rechtzeitig vorbereiten, wenn man das Geschehen, politisch und gesellschaftlich genau verfolgt und seine Schlussfolgerungen daraus schließt.

Im Moment boomt derzeit immer noch der Häuserbau und Immobilienkauf. Wenn man aber genau hinschaut sind es Leute die wirklich keine Ahnung haben. Die Reichen verkaufen ihre Villen. Reutlingen zum Beispiel hatte die meisten Millionäre in Deutschland. Genau dort werden Villen verkauft, so viel wie nie. Die Firmen, die überleben wollen und rechtzeitig reagieren, werden ihren Standort ins Ausland verlegen.

Auch die Währungsreform im Juni 1948 führte schließlich zum Erfolg. Die alte Reichsmark konnte im Verhältnis 10:1 in die D-Mark umgetauscht werden. Sie war bereits 1947 in den USA gedruckt worden (den griechischen Lesern wird an dieser Stelle ein mulmiges Gefühl ereilen). Schulden von Reich, Post und Bahn wurden komplett gestrichen, Banken erhielten Ausgleichsforderungen.

Die westdeutsche Währungsreform von 1948 sah auch eine 50-prozentige Vermögensabgabe im Rahmen des Lastenausgleichgesetztes vor. Entscheidend aber war, dass Hypotheken zwangsweise 1:1 umgestellt wurden, wobei nur zehn Prozent dem Alt-Gläubiger zu zahlen waren, aber 90 Prozent dem bundesrepublikanischen Finanzamt. Jeder, der also versuchte, durch Immobilieneigentum sich aus dem absehbaren Finanzkollaps des Zweiten Weltkrieges zu entziehen, wurde ab 1948 die wahre Rechnung präsentiert – er musste einen 90-prozentigen Wertverlust hinnehmen und damit Westdeutschland finanzieren. schreibt darüber welt.de

Für die AGBs der Banken gibt es sogar eine Ausnahme vom Verbot von Wertsicherungsklauseln, http://de.wikipedia.org/wiki/Wertsicherungsklausel
Die Wertsicherungsklausel (auch Preisklausel) ist eine vertragliche Vereinbarung, durch die Geldsummenschulden wertbeständig gemacht werden sollen, um sie der Geldentwertung (Inflation) zu entziehen. Der Gläubiger soll immer den Betrag erhalten, der wertmäßig der vereinbarten Geldsumme im Augenblick des Vertragsschlusses entspricht (Kaufkraftausgleich).“

Herbert Giersch hat dies in einem Beitrag „Fragen der Freiheit, Heft 248, September 1998, Seite 31 – 39: Was nützen und wem schaden Wertsicherungsklauseln?“ genauer untersucht. mehr…
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Dollar

USA Pleite

Der Dollar wird sich als Weltwährungssystem nicht halten können.  Es wird ein neues Weltwährungssystem kommen. Wenn man sich auch jetzt kurzfristig einigt, dass die Schuldengrenze angehoben wird. Gleichzeitig muss aber in der gleichen Höhe der Schuldenanhebung Geld eingespart werden. Auch dies ist nur ein Aufschieben bis zum kommenden Frühjahr, wenn dann wirklich alles zusammenbricht, nicht nur in den USA sondern der Welt.
 
Das schreiben die Anderen
  • Die Tageszeitung
    USA bereiten sich auf Kapitulation vor
  • Tagesschau (ARD)
    Republikaner vergessen ihre gute Kinderstube
  • sueddeutsche.de
    US-Regierung bereitet sich auf Staatspleite vor
  • Frankfurter Neue
    Presse US-Regierung bereitet Notfallplan im Schuldenstreit
    vor
  • ZEIT ONLINE
    US-Regierung bereitet sich auf Zahlungsunfähigkeit vor

“Schuldengrenze hin oder her, die Schulden bleiben”. Die vielerseits diskutierte Schuldengrenze von 14,3 Billionen Dollar wurde bereits im Mai erreicht. Wird die Schuldengrenze am Dienstag nicht angehoben droht den USA der Staatsbankrott oder zumindest ein schlechteres Rating, was den erhofften wirtschaftlichen Aufschwung der USA und der gesamten Weltwirtschaft in weite Ferne rücken würde. Seit 1960 wurde die Schuldengrenze bereits 77 mal angehoben. Soweit die aktuelle Lage. “Die Zahlen lügen nicht”, sagte der Chef des Trends Research Institute Gerald Celente, der sich mit seinen punktgenauen Prognosen, wie z.B. dem Crash des Aktienmarktes im Jahr 1987 oder dem Fall der Sowjetunion in der Vergangenheit mehrfach einen Namen in der Finanzwelt machen konnte. Gestern gab Celente ein Live-Interview in den News des Nachrichtenkanals Russia Today, wo er betonte, dass die Kritik der Ratingagentur Moody’s an den USA berechtigt sei, da der Schuldenstand so oder so 14,3 Billionen Dollar betrage. “Schuldengrenze hin oder her, die Schulden bleiben”. (gegenfrage.com)

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Europa

Volks-, Wohnungs- und Gebäudezählung 2011

Kommt in Europa die Zwangsanleihe? Der Zensus 2011 schafft die Informationsgrundlage für zukünftige politische und wirtschaftliche Planungen und wie diese Aussehen werden, bleibt derzeit noch ein grosses Geheimnis. In diesem Jahr 2011 finden in der EU gemeinschaftsweite Volks- und Wohnungszählungen statt. Auch Deutschland wird sich mit dem Zensus 2011 erstmals seit der Wiedervereinigung an dieser Zensusrunde beteiligen. Neu und zentraler Teil ist die Gebäude- und Wohnungszählung, da in Deutschland kein einheitliches Verwaltungsregister über Gebäudemund Wohnungen existiert. Auskunftspflichtig sind alle Eigentümer von Gebäuden mit Wohnungen, dies gilt auch für den jeweiligen Eigentümer einer Eigentumswohnung.

Für jede Wohnung werden unter anderem Art der Wohnungsnutzung, Fläche, Zahl der Räume, sanitäre
Anlagen, Zahl der Bewohner, Wohnungstyp, Heizungsart, Baujahr und Eigentumsverhältnisse sowie Namen von bis zu 2 Bewohnern ermittelt. Bei Nichterfüllung drohen Buß- und Zwangsgelder bis zu € 50.000. Details der Datenübermittlung (Formular/Online)

In Deutschland wurde nach dem ersten Weltkrieg 1922 eine Zwangsanleihe eingeführt um den Reparationsforderungen nachkommen zu können. Unter dem Eindruck der Hyperinflation war die Möglichkeit des Reiches, sich auf dem Kapitalmarkt zu finanzieren zusammengebrochen. Zeichnungspflichtig waren alle am 1. Januar 1923 vermögensteuerpflichtigen Personen mit einem Vermögen über 100.000 Mark. Die Zeichnungspflichtigen hatten von den ersten 100.000 Mark ihres Vermögens 1 Prozent und von den nächsten 150.000 Mark 2 Prozent zu zeichnen. Der Höchstsatz war bei einem Vermögen von 1.000.000 Mark und einem Satz von 10 Prozent erreicht. Eine Tilgung war ab November 1925 vorgesehen. Hierzu kam es aber nicht, da die Guthaben durch die Deutsche Inflation 1914 bis 1923 vollständig vernichtet wurden. Faktisch war diese Zwangsanleihe zu einer Vermögensabgabe geworden. (wikipedia)

Die Schulden in Europa (Finanzerungslücken) müssen ausgeglichen werden, von uns und unseren Kindern. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten offen: Erhöhung von Steuern und Abgaben (Mehrwertsteuer, Einkommenssteuer, Ökosteuer, Krisensolidaritätszuschlag, kommunale Gebühren) und/oder Anleihen. Letztere werden wohl nicht unbedingt freiwillig in ausreichendem Maße gezeichnet werden, wenn die prekäre Bonitätssituation der Länder  bekannt ist. Ausweg: Zwangsanleihen in gamz Europa!

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Weltgeschehen

Gold steigt bei guten und bei schlechten Nachrichten.

Sagt irgend jemand, eine Inflation stehe bevor: Gold steigt. Schreibt irgend eine Zeitung oder hört man es in den Nachrichten: Es gibt eine Deflation: Gold steigt. Das Kuriose: Wenn die Aktien steigen, steigt der Goldpreis, wenn die Aktien fallen, steigt der Goldpreis. Das kommt wohl daher, dass die Goldinvestoren das monetäre System weltweit Scheitern sehen.

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Europa

Die Geldmenge nimmt dramatisch zu!

Was bedeutet das? Die Debatte wegen der Stabilisierung des europäischen Finanzmarktes zeigt, dass es anscheinend keine Alternative zur Stabilisierung gibt. Wenn die Politiker sagen, dass es keine Alternative gibt, ist immer Vorsicht geboten. Ein Ausstieg aus dem Euro ist für Deutschland (im Moment) nicht mehr das Thema. Jetzt kann die Inflation beginnen. Danach kommt dann erst die Rückkehr der DMark und das als Zombie. Einen sehr interessanten Artikel schreibt dazu Herr Müntefering auf der Seite www.zeitdiagnose.de
Einer der großen Profiteure der Inflation ist der Staat. Der Realwert seiner Verschuldung nimmt wegen der Inflation deutlich ab. Ein beliebtes Mittel zur Staatsentschuldung ist in neuerer Zeit die Währungsabwertung gegenüber zum

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Weltgeschehen

Wie steht es um die Länder?

Frau Bundeskanzlerin sagte gestern in einer Rede, dass wir über unsere Verhältnisse gelebt hätten. Da fällt mir nur ein, dass es die Regierung war mit ihrem Verteilerwahnsinn, die über ihre Verhältnisse gelbt hat. Anstatt den Gürtel enger zu schnallen, gibt man sich letzte Woche noch gleich ein wenig mehr Gehalt. Man könnte es auch Risikozuschlag nennen, denn langsam wächst der Hass auf die, die uns für Schafe halten. Gerüchten aus dem Wirtschaftsministerium zufolge bereitet die Regierung Deutschlands einen Austritt aus dem Euro vor. Die neue Währung ist bereits gedruckt und soll aller Voraussicht nach dieses Jahr verwirklicht werden.

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Europa

Zahlungen an Griechenland sind illegal

und das wird wohl Klagen nach sich ziehen. Jedes andere Land kann nun nach Hilfe rufen und sie müssen dann auch Geld bekommen. Diese Entscheidung hat fatale Folgen. Man möchte aber in Deutschland  nicht vor dem 9. Mai sagen und tun, denn der Unmut der Deutschen ist schon sehr groß. Das könnte sich an den Wahlen bemerkbar machen. Ich hoffe, dass die Wähler noch an die Bundestagswahl zurück denken und wissen was immer vor den Wahlen für Lügen verbreitet werden um gut abzuschneiden.

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Allgemein

Wo bleibt die Steuerreform?

Die Antwort auf diese Frage bleibt bedeckt und eine ehrliche Antwort seht aus, weil die Regierenden genau wissen, dass alles zusammenklappt. Den Euro wird es nicht mehr geben, ja alles scheint schon für den Big Bang vorbereitet zu sein. Es dreht sich nur noch darum Zeit zu schinden. So viele Schulden, die sich in Deutschland angehäuft haben gab es noch nie und wir können sie niemals zurückzahlen. Es war ja auch nicht anders zu erwarten, dass das mit dem Euro nicht lange gut gehen kann. Deutschlands Kuh ist gemolken und gibt keine Milch mehr, jetzt will man sie schlachten. Von allen Seiten kommen die Rufe. Nein nicht als Bitten sondern als Forderungen an uns. An eine Steuereform ist wohl nicht mehr zu denken. Die Ruderer werden immer weniger, nur noch Ansager da. So sehe ich die Politik zur Zeit. Minister, Kanzler, Abgeordnete und was da alles noch auf unsere Kosten lebt, ist einfach zu viel des Guten. Denkt man dann auch noch an die Pensionäre, die horrente Summen einstreichen und die Beamten ebenfalls, so kann es nicht weiter gehen.

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Deutschland

Zwangsregulierung der Wirtschaft

auf ef-magazin.de liest man einiges was gut vorstellbar ist: Triumph der Verursacher. Planwirtschaft im Aufwind. Eines muß man den Feinden von Freiheit und Marktwirtschaft zugestehen: sie haben es seit Ausbruch der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise meisterhaft verstanden, einer in Fragen der Wirtschafts- und Finanzpolitik mehrheitlich uninformierten Öffentlichkeit ein X als U vorzugaukeln, die Ursachen des seit den 1930ern weltweit größten kollektiven Wohlstandsverlustes in Friedenszeiten zu verschleiern und den „Kapitalismus“ –kontrafaktisch– als unmenschliches, 20 Jahre nach dem Realsozialismus gescheitertes Experiment darzustellen. Kaum eine Buchneuerscheinung zum Thema Finanzkrise, das nicht den